Laut geschrien

Acht verwaiste Igelbabys vor Hungertod gerettet

Mit gleich drei tierischen Einsätzen hatten es Helfer in Oberösterreich zu tun: Einmal wurde ein verwaistes Fischotter-Baby von Wanderern gerettet, beim anderen Fall wurde eine herrenlose Bartagame in einem Garten mitten in Linz gefunden. Außerdem wurden acht schreiende, neugeborene Igel am Waldrand gefunden. 

Am Mittwochnachmittag haben spielende Kinder am Waldrand im Gemeindegebiet von Lohnsburg ein Igelnest entdeckt. Die Babys haben laut geschrien und von der Mutter war weit und breit keine Spur. Nach Rücksprache mit der Wildtierhotline der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe wurden die Kleinen aus sicherer Entfernung weiter beobachtet.

„Igelmama muss etwas zugestoßen sein“
Als auch nach mehreren Stunden keine Mutter auftauchte und die Schreie immer lauter wurden, entschied Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler am Abend, die acht armen, verlassenen Babys aufzunehmen. „Der Igelmama muss etwas zugestoßen sein, die Babys sind erst wenige Tage alt, da sie noch nicht einmal die Augen geöffnet haben. Sie haben sofort gierig alle Fläschchen leergetrunken vor lauter Hunger“, so Stadler. „Ihre Körpertemperatur bekamen wir mit Wärmeflaschen gut in den Griff.“

Ausgehungertes Fischotter-Baby gefunden
Ein stark ausgehungertes Fischotter-Baby heftete sich in Ebensee an die Fersen einer Gruppe Wanderer und verfolgte die Ausflügler bis zum Parkplatz. Diese alarmierten die Tierrettung, die das Junge vorsichtig einfing und in den Assisi-Hof des Tierschutzvereins nach Frankenburg brachten. Dort wird „Oscar“, wie der kleine Otter getauft worden ist, von Tierpflegern nun aufgepäppelt. Seine Mama war leider nicht mehr auffindbar.

Einen tierischen Einsatz hatte auch die Linzer Berufsfeuerwehr, sie barg eine herrenlose Bartagame in einem Garten mitten in Linz und brachte sie ins Tierheim.

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