Wolfsburg siegt

Olli auch dank Xaver gleich ein Schlager!

Glasner besiegte bei Debüt in deutscher Bundesliga mit Wolfsburg den 1. FC Köln 2:1. Ex-Salzburger leistete Vorarbeit zu zweitem Tor! Österreichs jüngster Trainer-Export baute auch auf Video in Halbzeit.

„Hier gibt’s Wunder am Fließband, Freudentränen im Akkord“, hallte die VfL-Hymne vorm Anpfiff gegen Köln durch die VW-Arena. In dem die Elf von Neo-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner dann diesen Zeilen noch nicht gerecht wurde. Aber trotzdem 2:1 gewann. 

„Aus dem Lehrbuch war’s noch nicht“, meinte Xaver Schlager zur blitzschnellen Umschaltaktion, die zum 2:0 (60.) geführt hatte und grundsätzlich ja auch genau Glasners Philosophie entspricht. „Aber beim Abschluss war ein Pressball und damit Glück dabei“, erklärte der Ex-Salzburger, der zuvor den Ball erobert und sofort in die Spitze auf Weghorst gespielt hatte, der Sekunden später Glasner mit einem Sprung und der Siegerfaust jubeln ließ.

„Schlager ist super ins Gegenpressing gegangen – das ist seine Red-Bull-DNA“, meinte der Neo-Wolfsburg-Trainer, der bei seinem Bundesliga-Debüt mit Halbzeit eins nicht wirklich zufrieden war. Obwohl es nach der dank einem Traumvolley von DFB-Teamspieler Maximilian Arnold 1:0 (16.) stand.

Nach der Pause besser
„Wir waren dann aber zu passiv, nicht konsequent genug“, sagte Glasner, der mit den zweiten 45 Minuten – sieht man vom Ehrentor (91.) vom FC Köln, bei dem Flo Kainz bis zur 70. Minute am Platz stand und Louis Schaub nach einer Verletzung noch nicht im Kader aufschien, mehr happy war.

Wie auch Ex-LASK-Torjäger Joao Victor (oben im Bild), der durchgespielt hatte und meinte: „Das hier in Deutschland ist alles völlig anders. Doch sobald das Spiel lief, war es auch nur noch Fußball!“

VfL mit „Tribünenadler“
Unter Anwendung ganz moderner Hilfstechniken. Mit Thomas Sageder saß etwa einer der von Glasner zum VfL mitgebrachten Assistenz-Trainer ganz oben auf der Tribüne. Von wo er per Headset mit Michael Angerschmid auf der Trainerbank verbunden war. Neben sich hatte Glasners „Tribünenadler“ drei Monitore mit TV-Bildern bzw. den Spieler-Leistungsdaten sowie einen Videoanalysten. Um taktisch wichtige Szenen für die Halbzeitpause zusammen zu schneiden.

Georg Leblhuber, Wolfsburg, Kronen Zeitung

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