Champions-League-Quali

Ismaël: „Stadion soll diesmal sogar explodieren“

Fußball International
12.08.2019 20:28
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

LASK-Trainer Valérien Ismaël baut am Dienstag im Champions-League-Quali-Rückspiel gegen Basel neben frischen Kräften auch auf die 14.000 Zuschauer!  Zudem lässt er keine kritische Fragen über die Linzer Gugl zu.

Dienstag geht’s um den größten Erfolg in der Klub-Geschichte. Dienstag geht’s mit dem mit fünf Millionen prämierten Aufstieg ins Quali-Play-off der Champions League um die höchsten Einnahmen der Klub-Geschichte! Dienstag geht’s „um Historisches für den LASK“, sagte Valérien Ismaël Samstag nach dem 1:0 seines „1b-Teams“ bei Admira. Dienstag geht’s auf die Linzer Gugl!

Auf der Ismaël gegen Basel dank Rotation aber nicht nur auf frische Kräfte baut, sondern dank 14.000 Zusehern auf Atmosphäre. Die Marcel Koller 2012 als ÖFB-Teamchef beim 0:3 gegen die Elfenbeinküste noch so sehr vermisst hatte.

„Ich habe die Stimmung gesehen, die im Vorjahr gegen Besiktas geherrscht hat“, schwärmt dagegen der LASK-Trainer und meint: „Diesmal soll das Stadion aber nicht brennen, diesmal soll es sogar explodieren!“

Ismaël beschwörend
Auffallend auch: Der ansonsten bisher sehr geduldige Ismaël lässt auch erst gar keine kritischen Fragen über die viel diskutierte Spielstätte aufkommen. Etwa dahingehend, ob die Gugl einen echten Heimvorteil bedeuten würde?, da der LASK ja seine Liga-Spiele in Pasching austrägt. „Es ist unser Stadion“, ließ Ismael dazu mit ernster Miene fast beschwörend wissen. Ehe von anderer Seite zu hören war: „Den Sankt-Jakob-Park hat der LASK auch nicht so gut gekannt - und in Basel trotzdem 2:1 gewonnen.“

Georg Leblhuber, Kronen Zeitung

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