09.08.2019 06:00 |

Vor Küste Australiens

Österreicher an Bord: Inferno auf Boot bei Waltour

Es sollte ein unvergessliches Erlebnis werden - doch eine Walbeobachtungstour vor der Küste Australiens wäre für eine Reisegruppe aus Österreich beinahe in einer Katastrophe geendet: Ihr Ausflugsboot geriet in Brand und versank. Die gute Nachricht: Alle Touristen wurden aus dem Inferno gerettet!

Eine dicke schwarze Rauchsäule war Mittwochmorgen (Ortszeit) bis zum goldenen Strand an der australischen Ostküste nahe Queensland zu sehen. Woraufhin ein Anruf bei der Rettung einging: Ein australischer Skipper meldete, dass auf seinem 18 Meter langen Katamaran Feuer ausgebrochen war. An Bord des Ausflugsbootes befanden sich seinen Informationen zufolge nicht nur er, sondern auch ein Freund und Bekannte aus Österreich und Deutschland.

Knall im Maschinenraum
Während weitere Notrufe anderer Bootsbesitzer die Zentrale erreichten, versuchte die Gruppe, darunter ein 13-jähriger Teenager, derweil verzweifelt, an Bord des Schiffes dem Inferno zu entkommen. Zuvor soll es einen lauten Knall im Maschinenraum gegeben haben, woraufhin der Kapitän hinabstieg, um den Schaden zu begutachten. Als er aber eine Abdeckung öffnete, schlugen ihm bereits die Flammen entgegen.

Indes lief eine große Rettungsaktion an – mit glücklichem Ende für die Austro-Touristen: Alle Schiffsinsassen konnten unverletzt, aber schwer geschockt, in Sicherheit gebracht werden. Für Katamaran „Renee“ kam allerdings jede Hilfe zu spät: Die Wrackteile des Walbeobachtungsbootes versanken im Meer.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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