08.08.2019 07:45 |

Radsport

Auf großer Jagd nach Vandellis Fabelrekord

Die 23:20 Minuten Auffahrtszeit von Guggenthal auf den Gaisberg sind Sonntag beim „Climb the Goas“ im Visier der Rad-Elite. Österreichs Langlauf-Aushängeschilder Teresa Stadlober und Bernhard Tritscher sind auf Skirollern die Top-Favoriten. Samstag lockt bei den Rad-Assen ein neuer Bewerb: Ein Einzelzeitfahren von der Zistelalm zur Spitze.

Der Gaisberg – er ist mit seinen 1287 Metern Höhe für viele Salzburger nicht nur schöner Aussichtspunkt, sondern auch sportliche Herausforderung auf dem Rad. Am Wochenende gibt sich wieder einmal die Amateur-Elite bei den Radfahrern und Österreichs Langlauf-Elite auf Skirollern beim „Climb the Goas“ ein Stelldichein.

Wobei sich die Radfahrer einmal mehr auf die Jagd nach Maurizio Vandellis Fabel-Rekord machen. Der Italiener schaffte die neun Kilometer und 630 Höhenmeter von Guggenthal aus im Jahr 2005 in 23:20 Minuten. Der Österreich-Rundfahrtssieger von 1999 war damit noch mal um 14 Sekunden schneller als der Pinzgauer Hans-Peter Obwaller 2002.

Am Sonntag (10) führt laut Veranstalter Willi Burner der Sieg wohl über die Oberösterreicher Christian Oberngruber und Rene Pammer, zwei der aktuell stärksten heimischen Amateurfahrer am Berg.

Die Samstag (10) auch einen neuen Bewerb ausprobieren können: ein Einzelzeitfahren von der Zistelalm zur Gaisbergspitze.

Die Skiroller sind nur Sonntag in Aktion. Mit dabei sind mit Teresa Stadlober und Bernhard Tritscher die letzten Aushängeschilder des heimischen Langlaufsports. Während Tritscher den Rekord von Andreas Katz (D/32:59) jagt, geht’s für die Damen (bis jetzt immer zur Zistelalm) erstmals bis ganz oben. Womöglich auch das letzte Mal. Organisator Thomas Stöggl, Universitätsprofessor an der Sportuni Salzburg, zieht sich aus beruflichen Gründen zurück. „Ich hoffe, dass es weitergeführt wird“, sagt Stöggl, der im ÖSV-Langlaufteam nach dem Doping-Skandal von Seefeld als wissenschaftlicher Berater fungiert.

Hobby-Athleten können sich sowohl für das Rad-Rennen als auch für das Skiroller-Rennen unter www.computerauswertung.at oder an den Renntagen bis eine Stunde vorm Start (Startzeit: 10 Uhr) vor Ort (5 Euro Bearbeitungsgebühr) noch anmelden.

Herbert Struber
Herbert Struber

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