„Absolut falsch“

Hitler-Eklat: So verteidigt sich Owomoyela

Nach dem Eklat rund um das Freundschaftsspiel von Borussia Dortmund gegen Udinese in Altach haben Norbert Dickel und Patrick Owomoyela TV-Verbot bekommen. Nun hat sich Letzterer in einem Instagram-Video zu der Causa geäußert.

Die Ex-Profis des deutschen Bundesligisten hatten sich bei der Live-Übertragung des Testspiels am 27. Juli verbale Entgleisungen geleistet. Mehrfach war bei der Übertragung der Begriff „Itaker“ gefallen. Der 57-jährige Dickel, zwischen 1986 und 1990 für Dortmund aktiv, fügte an: „Itaker ist ja auch keine Beleidigung.“

Ex-Nationalspieler Owomoyela, der von 2008 bis 2013 für den BVB gespielt hatte, imitierte zudem den Tonfall von Adolf Hitler. Die beiden wurden dafür vom Verein noch im Trainingslager in der Schweiz sanktioniert.

In einem Instagram-Video, das er am Dienstag veröffentlichte, sagte Owomoyela, dass er sich „in aller Form entschuldigen“ möchte. „Das war ein dummer Versuch, witzig zu sein - und der war völlig unangebracht.“

Gleichzeitig schoss er sich auch auf seine Kritiker ein. „Ich habe niemanden rassistisch beleidigt oder betitelt! Das wurde von diversen Medien anders dargestellt und ist absolut falsch“, so der 39-Jährige. „Ich trage gar kein fremdenfeindliches oder diskriminierendes Gedankengut in mir - und auch für Nobby Dickel kann ich sagen: Er ist nicht im Ansatz fremdenfeindlich.“

krone Sport
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Dienstag, 26. Oktober 2021
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