02.08.2019 12:55 |

Besser Heimisches:

Initiative gegen „Saatgutbomben“ aus dem Netz

Pflanzensamen, die man nicht kennt, können in der Natur böse Folgen für heimische Arten haben. 

Landesrätin Maria Hutter schlägt Alarm: „Wir sollten nur regionale Blumen- und Kräutersamen verwenden. Damit verhindert man eine ungewollte Ausbreitung.“

Begonnen hat alles mit der sogenannten Guerilla-Gardening Bewegung Mitte der 1970er Jahre in New York. Da wurde die Idee geboren, sogenannte Saatgutbomben aus Erde, Tonpulver, Samen und Wasser herzustellen und diese einfach auf Flächen zu werfen, die begrünt werden sollten. An sich ein guter Ansatz, doch können Samen oder Pflanzen, die ihren Ursprung nicht bei uns haben, fatale Folgen für die heimische Natur bewirken. Ebenso sollte man keinesfalls Pflanzen oder Erdmaterial aus dem Ausland mitnehmen und in heimischen Gärten ausbringen.

Eschensterben kam über fremde Arten zu uns

„Mit fremdem Pflanzgut kam beispielsweise der Erreger für das grassierende Eschentriebsterben zu uns“, weiß Hermann Hinterstoisser von der Naturschutzabteilung des Landes. Es bestehe auch die Gefahr, dass sich invasive Neophyten etablieren, die schwere Schäden an der heimischen Artenvielfalt anrichten können. „Eine Reihe solcher Pflanzen sind auch für den Menschen giftig, etwa die Seidenpflanze oder der Riesenbärenklau. Für Allergiker gefährlich ist zum Beispiel der Ragweed“, so Hinterstoisser.

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