30.07.2019 15:30 |

Für Essen, Zelte etc.

Österreich hilft Syrien und Mali mit 2,5 Mio. Euro

Insgesamt 2,5 Millionen Euro an Hilfszahlungen aus dem Auslandskatastrophenfonds werden am Mittwoch vom Ministerrat freigegeben. Das Geld ist für Flüchtlinge in den Krisengebieten in Syrien und dem afrikanischen Mali vorgesehen. Außenminister Alexander Schallenberg spricht von „dringend benötigter Hilfe“.

„Österreich setzt sein humanitäres Engagement konsequent fort“, erklärt dazu Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein. „Organisationen wie das Internationale Komitee des Roten Kreuzes und die Weltgesundheitsorganisation sind dabei wichtige Partner.“ Schallenberg erklärt, dass das Rote Kreuz wie auch die Weltgesundheitsorganisation in Syrien jeweils mit einer halben Million Euro unterstützt würden.

Finanzierung von Nahrung, Zelten und Wasser
Konkret geht es um Hilfe für Flüchtlingslager im Nordosten des Landes, wo die Befreiung der letzten vom Islamischen Staat gehaltenen Gebiete zu einem massiven Anstieg der Anzahl der Vertriebenen geführt hat. „Geschätzte 90 Prozent sind Frauen und Kinder“, so der Außenminister zur „Krone“. Unter anderem werden Nahrungsmittel, Zelte, sauberes Wasser sowie mobile Hilfseinheiten finanziert.

Weitere 1,5 Millionen Euro gehen an das Rote Kreuz im Krisenstaat Mali. Die bewaffneten Konflikte in dem Land werden ganz wesentlich durch die Folgen des Klimawandels wie die Reduktion landwirtschaftlich nutzbarer Flächen und dem Versiegen von Wasserquellen angeheizt.

Kronen Zeitung

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