In Engelhartszell:

Weltweit einzigartiges Kunstmuseum soll entstehen

In Engelhartszell ist ein neues Privatmuseum in Planung - wir berichteten. Der ehemalige Baumeister, Kunstexperte und Galerist Josef Schütz wird um drei Millionen Euro einen Neubau direkt an der Donau errichten. Im Gespräch mit der „Krone“ erläutert er erste Details über sein Vorhaben und sagt auch, wer es plant.

Im Mai entschied Josef Schütz, Kunstgalerist und Sammler in Wien, dass sein Museum in Engelhartszell stehen soll. Neben Hellmonsödt und Thalheim bei Wels ist nun das dritte private Kunstmuseum in Oberösterreich im Entstehen. Die Planung ist bereits fortgeschritten, der Architekturwettbewerb durchgeführt. Von fünf namhaften Architekten ging der Linzer Thomas Blazek als Sieger hervor. Er entwarf einen leicht wirkenden Baukörper - siehe Foto oben.

Einzigartiges Kunsthaus
Für die beste Lage, nämlich an der Donau unweit der Schiffsanlegestelle, will Schütz etwas weltweit Einzigartiges: „Ein Zero-Energiemuseum“, sagt er. Das Haus wird alle Energie, das es braucht, selbst erzeugen. „Das Erste dieser Art, wir werden sogar Energie ins Netz einspeisen.“ Die Quellen für das besondere Gebäude sind Wärmepumpen, Photovoltaik und „ein perfekt geplantes Bauwerk mit Betonkernaktivierung und energieneutralem, abbaubarem Dämm-Material“, führt Schütz ins Detail.

Ein Jahr Bauzeit
Auf 1000 Quadratmetern will er österreichische Kunst von 1890 bis 1990 präsentieren sowie Klangwelten, Skulpturen, Zeitgenössisches. Baustart ist Anfang nächsten Jahres, die Eröffnung wird Anfang 2021 sein.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 26. November 2020
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