Lenker flüchtete:

Nächtliche Verfolgungsjagd endet in Kirchenmauer

Für dramatische Momente sorgte eine routinemäßige Verkehrskontrolle der Polizei im Bezirk Melk. Da ein 18-jähriger Lenker aus Frankreich wohl betrunken war, gab er bei der Überprüfung Vollgas und lieferte sich eine heiße Verfolgungsjagd. Schlussendlich donnerte der Mann in Petzenkirchen in eine Kirchenmauer.

„Es gibt immer wieder Probleme mit dem sogenannten fahrenden Volk“, erklärt ein Ermittler. Nächtliches Treiben sorgt für Ruhestörungen und viel Unmut innerhalb der Bevölkerung. Jetzt sorgt wieder ein Zwischenfall für großes Kopfschütteln. Bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle in Wieselburg soll ein Mitglied der Truppe, ein gebürtiger Franzose, auf die Beamten losgegangen, in sein Auto gesprungen und davongerast sein. Mit mehr als 130 Kilometern pro Stunde lieferte er sich mit den Beamten eine wilde Jagd bis nach Petzenkirchen.

Dort wurde der Mann von einem Polizeiauto abgedrängt und krachte in die Mauer des Pfarrhofes neben der Kirche. Die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung bargen den Mann schließlich aus dem Unfallwrack und versorgten die leichten Blessuren. Anschließend wurde ein Alkotest gemacht, der dann auch positiv ausfiel. Der Führerschein wurde dem rabiaten Jugendlichen jetzt von den Beamten vorübergehend entzogen, eine saftige Strafe der Behörden ist beinahe sicher. Der Fluchtwagen war übrigens nicht zugelassen, heißt es.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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