Interessante Immobilie

Ärzte könnten schon bald im Lenaupark ordinieren

Obwohl es eigentlich genügend Ärzte geben müsste, gibt’s in der Grünen Mitte und der Neuen Heimat definitiv zu wenige. Ein Umstand, der vor allem SP-Gesundheitssprecher Peter Binder sauer aufstößt, der nun der Gebietskrankenkasse sogar eine passende Immobilie für ein Primärversorgungszentrum weitergeleitet hat.

Vier Stellen sind im Linzer Stadtzentrum nach wie vor vakant. Stellen für praktische Ärzte, die vor allem in der Grünen Mitte dringend besetzt werden sollten. Doch nachdem im Frühjahr die Pläne für das erste Linzer Primärversorgungszentrum genau dort scheiterten, ist eine hitzige Debatte entbrannt.Während die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) immer wieder darauf hinweist, dass man bereits jede Menge Anstrengungen unternommen hätte, Medizinern die Eröffnung einer solchen Gemeinschaftspraxis schmackhaft zu machen, ist nicht nur SP-Stadtchef Klaus Luger verärgert, dass sich nichts tut. Er wirft der Kasse vor, sich vor allem im Bereich der Anschubfinanzierung für interessierte Ärzte viel zu starr zu verhalten.

Hausarztpraxis attraktiver machen
Ins gleiche Horn stößt auch SP-Gesundheitssprecher Peter Binder, dem kürzlich bei einer Infoveranstaltung im Franck’viertel einmal mehr die Menschen das Problem der fehlenden Ärzte schilderten. „Die Hausarztpraxis darf nicht unattraktiver als eine Anstellung im Krankenhaus sein“, so Binder. Der große Vorteil der Primärversorgungszentren wäre es ja, im Team individuelle Arbeitszeitmodelle leben zu können. Binder: „Das funktioniert aber nicht, wenn ich fürchten muss, dass mich Verpflichtungen, etwa aus einem Mietvertrag, erdrücken, wenn einer der Ärzte plötzlich aufgrund anderer Jobaussichten wegfällt oder ich vielleicht selbst in Karenz gehen möchte.“ An geeigneten Immobilien kann es jedenfalls nicht scheitern, wie der Landtagsabgeordnete festhält: „Ich habe mich bei einem Lokalaugenschein überzeugt, dass es etwa im Lenaupark freistehende Räumlichkeiten gibt, die man für ein Erstversorgungszentrum adaptieren kann.“ 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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