07.07.2019 12:06

Nach Sanierung

Gynäkologie Tamsweg fertig - Arzt fehlt noch immer

25 Millionen Euro wurden in die Generalsanierung der Landesklinik Tamsweg gesteckt. Eine neue Zentralambulanz, eine interdisziplinäre Bettenstation und die neue Geburtshilfe bieten beste Bedingungen, um künftig genügend Ärzte in den Lungau zu holen, erhofft sich das Land. Für die Gynäkologie fehlt noch immer ein Primar.

„Obwohl die Landesklinik Tamsweg mit rund 165 Geburten pro Jahr eine der kleinsten gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilungen in Österreich hat, ist es mir wichtig, diese kostbare Einheit für den Lungau zu erhalten“, betonte Gesundheits- und Spitalsreferent Christian Stöckl (ÖVP) im Rahmen der Eröffnungsfeier. Er hofft, dass das intensive Bemühen um einen Primar für die Gynäkologie möglichst bald von Erfolg gekrönt ist. Seit April gibt es eine Übergangslösung: Ein Ärzteteam stellt vorübergehend die Versorgung von schwangeren Frauen und Müttern sicher.

Angesichts des Personalmangels gibt es strukturelle Veränderungen. Die Bettenstation wird interdisziplinär geführt. Das bedeutet, die Pflegekräfte können in allen Abteilungen (Orthopädie/Traumatologie, innere Medizin, Allgemeinchirurgie und Gynäkologie) eingesetzt werden. Die neue Zentralambulanz ist künftig die erste Anlaufstelle für alle Patienten.

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