"Wir haben im dritten Finalspiel zu früh geglaubt, dass wir die Partie gewonnen haben", meinte Hypo-Manager Hannes Kronthaler noch vor dem Spiel, "aber wir haben das genau analysiert." Die Tiroler waren in Annahme und Block konzentriert, brachten mit ihrem Service die Wiener in Schwierigkeiten. Dazu war Hauptangreifer Gabriel Chocholak durchschlagskräftiger als sein hotVolleys-Pendant Nagy, Stefan Chrtiansky jr. überzeugte nach seiner Einwechslung für Erik Jago. Und besonders das schnelle Spiel der Innsbrucker über die Mittelblocker Daniel Gavan und Russell Holmes funktionierte hervorragend.
Der Unterschied zum Heimspiel: Bei Kapitän Gavan und Co. war am Freitag keine Spur von Nachlassen zu sehen. Die Hypo-Stars kämpften im Wiener Budocenter um jeden Ball, zermürbten im dritten Satz den Gegner und siegten klar 3:0.
"Wir haben am Block taktisch sehr gut gearbeitet", lobte Innsbruck-Trainer Stefan Chrtiansky. "Wir haben von Anfang an den Druck gespürt, waren aber mental sehr gut vorbereitet. Der klare Sieg ist sehr wichtig für uns, aber wir wissen, dass das eine Finalserie ist. Da ist alles möglich, das haben wir schon gesehen."
Kleinmann: "Schreckliches Spiel"
hotVolleys-Manager Peter Kleinmann sprach von einem "schrecklichen Spiel. Sie haben unsere stärksten Waffen, Nemec und Kmet, völlig neutralisiert, waren mental stärker", meinte der Wiener. "Wir haben undiszipliniert gespielt", konstatierte wiederum Trainer Igor Prielozny. "Aber das größte Problem war sicher Tirol. Ein Aussetzer wie heute kann immer passieren. Es ist aber alles weiter offen."
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