Russisches Gefängnis

Erste Wale schwammen in die Freiheit

Verzweifelt versuchen heimische Greenpeace-Aktivisten - wie die „Krone“ bereits berichtete - eine Tiertragödie in Russland zu verhindern! Denn im Ochotskischen Meer sind mehr als 100 Wale in winzigen Becken gefangen. Sie sollten an chinesische Delfinarien verkauft werden. Die ersten Meeressäuger sind in Freiheit. 

Greenpeace begrüßt den lang erhofften Transport der Wale des russischen Wal-Gefängnisses in die Freiheit. Die am Donnerstag gestartete Operation wirft aber weiterhin Fragen auf. So ist nicht bekannt, wie die Tiere auf ihre Freilassung vorbereitet wurden. Es ist auch unklar, ob die Meeresgiganten auf ihren Gesundheitszustand untersucht wurden und inwiefern sie ihre Fähigkeit wieder erlernt haben, selbst Nahrung zu suchen.

In den letzten Monaten haben sich die Tiere stark an Menschen gewöhnt, die sie gefüttert haben. Außerdem ist nicht bekannt, ob die Wale die Möglichkeit bekommen, sich an ihre neue Umgebung zu akklimatisieren, bevor sie freigelassen werden. Das sei wichtig, damit sie überleben können. „Greenpeace wird daher die Ereignisse weiter verfolgen und sich für die Wale einsetzen, bis sie gesund in Freiheit sind“, erklärt Meeresexperte Lukas Meus.

Die Österreicher lehnen Gentechnik im Futter ab
Die Umweltschutzorganisation ist an mehreren Fronten im Einsatz. Eine überwältigende Mehrheit der Österreicher (96%) fordert, dass für tierische Produkte mit dem AMA-Gütesiegel künftig keine Gentechnik-Futtermittel verwendet werden dürfen. Zwei Drittel halten das staatliche Gütesiegel laut Umfrage der Aktivisten fälschlicherweise bereits jetzt für garantiert gentechnikfrei.

Martina Münzer & Mark Perry, Kronen Zeitung

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Sonntag, 26. Jänner 2020
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