Anrufe kamen zu spät

Verzweifelte Bayern wollten Klopp-Transfer stoppen

Fußball International
28.06.2019 09:00
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Wir brauchen noch vier Spieler“ - so lautete zuletzt die klare Ansage von Bayern-Coach Niko Kovac. Die letzten Aktionen des deutschen Rekordmeisters am Transfermarkt wirkten jedoch eher verzweifelt. Denn die Münchner versuchten, den Transfer von Holland-Talent Sepp van den Berg zum FC Liverpool in allerletzter Sekunde zu verhindern.

Wie die englische „Times“ berichtet, riefen Bayern-Verantwortliche während des Liverpool-Medizinchecks des 17-Jährigen gleich mehrfach bei seinem Berater. Doch nichts half, die Anrufe kamen wohl etwas zu spät.

Denn der junge Innenverteidiger entschied sich für den Klub von Star-Trainer Jürgen Klopp. Natürlich ist der Trainer ein großartiger Typ und einer der Gründe, warum sie erfolgreich sind - und auch einer der Gründe, warum ich hierhergekommen bin“, so der der Liverpool-Neuzugang.

Beim amtierenden Champions-League-Sieger erhielt van den Berg einen mehrjährigen Vertrag: „Für mich ist es der größte Verein der Welt und ein Traum wird wahr.“ Zuletzt stand er beim niederländischen Erstligisten PEC Zwolle unter Vertrag.

Angebot abgelehnt
Doch das war nicht der einzige Transfer-Rückschlag für den FC Bayern: Wie die „Bild“ berichtet, lehnte Chelsea ein Angebot in der Höhe von 25 Millionen Euro für Callum Hudson-Odoi (oben im Bild) ab. Der 18-Jährigen gilt schon seit Längerem als großer Wunschspieler der Münchner.

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