18.06.2019 13:04 |

Kriminalamt ermittelt

Staatsfeind Nr. 1: „Habe für Ibiza-Video bezahlt“

Der Ibiza-Skandal ist um eine skurrile Facette reicher: Werner Rydl, einstiger Steuerflüchtling, „Most Wanted“ und Österreichs Staatsfeind Nummer 1, will 264.377 Euro für den Film bezahlt haben - und die Urheberrechte an die Bundesfinanzverwaltung übertragen.

In den 90er-Jahren soll der Niederösterreicher mit einem raffinierten Umsatzsteuerkarussell den Staat um Milliarden geschädigt haben. Auch bei seiner Steuerflucht nach Brasilien machte Rydl Schlagzeilen, als er auf einem Video ein Vermögen an gebündelten Geldscheinen am Strand verbrannte.

Jetzt macht der einstige Staatsfeind Nummer 1 wieder von sich reden. „Ich habe 264.377 Euro für das Ibiza-Video bezahlt!“, behauptet er. Die Urheberrechte will er großzügig an die Bundesfinanzverwaltung übertragen, erstattet sogar Selbstanzeige. Ob Scherz, Fake oder Wahrheit, muss nun die „Soko Ibiza“ im Bundeskriminalamt ermitteln.

Christoph Budin, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Montag, 13. Juli 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.