„Sichtlich erbost“

Falscher Polizist (18) kam mit Waffe in Moschee

„Polizei, herkommen“ - für Wirbel hat ein falscher Kriminalbeamter in einer Moschee im oberösterreichischen Freistadt gesorgt, der Gläubige wegen eines angeblichen Streits befragen wollte. Als man einen Dienstausweis verlangte und er ihn nicht vorweisen konnte, wurde die Polizei gerufen. „Sichtlich erbost hob der Mann den Pullover hoch und zeigte eine Waffe“, so die Austria Linz Islamische Föderation auf ihrer Facebook-Seite.

Ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt versuchte am 1. Juni, eine Moschee im Stadtgebiet von Freistadt zu betreten. Beim Eingangsbereich gab er sich als Zivilpolizist aus und gab auf Nachfrage an, dass er kontrollieren müsse, ob eine Rauferei vorliege. Nach einem Dienstausweis gefragt, konnte er diesen nicht vorweisen, weshalb die Polizei gerufen wurde.

Spielzeugpistole gezückt
Die Moscheebesucher bemerkten außerdem, dass der junge Mann einen Gegenstand ähnlich einer Waffe in der Hose versteckt hatte. Die herbeigerufenen Beamten stellten fest, dass es sich dabei um eine Softgun handelte. Der 18-Jährige wurde zur Vernehmung auf die Polizeiinspektion Freistadt gebracht und dort einvernommen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Sicherheitskonzept erwartet
Die Moschee erwarte sich dennoch ein Sicherheitskonzept der Polizei für das Gotteshaus, heißt es weiter in dem Posting.

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