01.06.2019 14:12 |

Radsport

Zeitfahr-Ass Brändle greift am Glockner an

Am Sonntag ist es wieder soweit! Das härteste Radrennen Salzburgs steht auf dem Programm. Beim Glocknerkönig geht es wahlweise von Bruck an der Glocknerstraße oder der Mautstelle Ferleiten zum Fuschertörl oder bis zur Edelweißspitze. Neben den internationalen Kletterspezialisten wagt sich mit dem Vorarlberger Matthias Brändle dieses Mal auch ein ausgewiesener Zeitfahrspezialist auf für ihn höchst ungewohntes Terrain.

Da staunten die Kletterexperten nicht schlecht, als sie die Startliste für die 24. Auflage des Glocknerkönigs am Sonntag überflogen. Mit Nummer 10 geht der 29-jährige Vorarlberger Matthias Brändle an den Start. DER Brändle, der sich als Profi beim Israel Cyling Academy-Profi-Team seinen Lebensunterhalt verdient. DER Brändle, der sich bereits viermal das Trikot des Österreichischen Zeitfahrmeisters holen konnte. DER Brändle, der im Oktober 2014 einen Stundenweltrekord aufgestellt hatte.

DER Brändle der definitiv kein ausgewiesener Kletterexperte ist. Was treibt den Vorarlberger also zum Glocknerkönig, noch dazu auf die Ultra-Strecke von Bruck über 28,9 Kilometer und 1.814 Höhenmetern bei einer maximalen Steigung von 15 Prozent zur Edelweißspitze? „Eigentlich ist das eine interne Geschichte zwischen mir und meinem Trainer Mathias Nothegger“, sagte Brändle auf Anfrage der „Krone“.

Nothegger hatte im Vorjahr die klassische Strecke von Bruck zum Fuschertörl in 1:16.32,7 Stunden gewinnen können. „Er möchte heuer einen neuen Streckenrekord aufstellen und vielleicht kann ich ihm ja insbesondere im etwas flacheren Teil bis zur Mautstation Ferleiten helfen“, erklärte Brändle. „Außerdem möchte ich schon mal schauen, wie ich mich mit meinen 80 Kilogramm im Verhältnis zu ihm mit seinen 57 Kilo schlagen kann.“

Siegesambitionen hat der Vorarlberger also keine? „Nein, ich sehe es als gute Vorbereitung auch schon im Hinblick auf die Österreich-Rundfahrt. Ich werde 30 Minuten lang versuchen Renntempo zu fahren und dann ist das Ziel einfach oben anzukommen“, verriet der Zeitfahrspezialist.

Peter Weihs
Peter Weihs

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