Di, 25. Juni 2019
23.05.2019 14:30

„Krone“ als Ideengeber

Kanonenkugeln: Kufsteiner Süßigkeit „explodiert“

Witzige Süßigkeit als Kufsteiner Novität als etwas andere Idee zum Maximilian-Jahr:  Die „Geschmacksexplosion“ begeistert. „Krone“-Reportagen motivierten die Erfinder.

Der Schaden, den die eineinhalb Zentimeter großen „Kanonenkugeln“ anrichten, hält sich sehr in Grenzen. Da sie nicht aus Eisen oder Stein bestehen, sondern aus Schokolade, gefüllt mit einem überraschend prickelnden Kern. Erfunden wurden diese „Geschmacksexplosionen“ in Kufstein. In einem Wirtshaus, das direkt am Fuße der vor 515 Jahren heiß umkämpften Festung liegt.

Den Namen einer der bekanntesten Kanonen Kaiser Maximilians, nämlich der „Purlepaus“, trägt der Gastronomiebetrieb mit großem Stolz. Kein Wunder, dass man hier die Stadtgeschichte mit einem leichten „Augenzwinkern“ in die Gegenwart bringt.

Wirtshaus wurde nach Kanone benannt
Wirt Stefan Moser ist schon seit seiner Kindheit von dieser Zeit und der Person „des letzten Ritters“ begeistert. „Für mich war es ein Glücksfall, dass ich vor genau acht Jahren die Möglichkeit hatte, diesen Betrieb in seiner unvergleichbaren Lage im Zentrum Kufsteins zu übernehmen. Ihn nach dieser historisch so bedeutsamen Waffe zu benennen, war eine meiner ersten Ideen“, erklärt er.

„Das regt die Fantasie an“
Markus Kapfinger ist seit Februar des Jahres im beliebten Restaurant in der Küche tätig. Er erzählt: „Eine bürgerliche Gaststätte, die innovativ und trotzdem sehr traditionell arbeitet, ist heutzutage im städtischen Umfeld nicht leicht zu finden. Dass sie zudem nach einer mittelalterlichen, damals furchterregenden Kriegswaffe benannt ist, das regt die Fantasie an.“

„Krone“-Artikel halfen bei der Ideenfindung
Aber auch die beiden Beiträge in der „Tiroler Krone“, in denen über die archäologische Suche der Geschützstellungen von Kaiser Maximilian in Kufstein berichtet wurde, halfen bei der Ideenfindung für die „Kanonenkugel-Pralinen.“ Ziemlich bedeckt hält sich der kreative Koch aber bei der Frage, aus welchen Zutaten die Kugeln kreiert werden. So viel war ihm zumindest zu entlocken, dass sie aus einem Zartbitterschokolade-Hohlkörper, einer Ganache aus Tonkabohnen und aus Knallzucker bestehen.

Kostprobe überzeugt die Gäste im „Purlepaus“
Die Probe auf das Exempel mit einer Verkostung der süßen Kugeln machten Victoria Schroll und ihr Partner Michael Weiler. Von der originellen Idee und der kreativen Umsetzung zeigten sie sich hellauf begeistert: „Kaiser Maximilian hätte sicher seine Freude gehabt an diesen am Gaumen so süß explodierenden Kugeln“, lachen sie.

Laut Stefan Moser sind die Pralinen noch mindestens bis zum Ende des 500. Jubiläumsjahres erhältlich.

Hubert Berger, Kronen Zeitung

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