01.05.2019 08:00 |

Erlebniswelt

Outdoor-Trends bei den Design Days entdecken

Von 3. bis 5. Mai verwandeln die Design Days Grafenegg das eindrucksvolle Schloss-Areal in eine Bühne für Outdoor-Trends, Handwerkskunst und Genuss.

Design braucht einen Rahmen. Mit diesem Anspruch traten Sabine Jäger und Peter Syrch vor nunmehr drei Jahren an, um der vitalen nationalen und internationalen Designszene in Österreich eine entsprechende Bühne zu geben. Gefunden wurde diese in und um das Schloss Grafenegg, einem der bedeutendsten Schlossbauten des romantischen Historismus.

Bereits die ersten Design Days vor dieser imposanten Kulisse waren ein voller Publikumserfolg, 2018 konnte das dynamische Veranstalter-Duo, das auch für den im Herbst stattfindenden Design District in der Wiener City verantwortlich zeichnet, die Besucherzahlen des Vorjahrs nahezu verdoppeln – am Wochenende vom 3. bis 5. Mai 2019 soll dieses Kunststück erneut gelingen.

Die Kunst der Präsentation
Das Erfolgsrezept von Jäger und Syrch hat viele Zutaten. Im Zentrum steht dabei natürlich die hochkarätige Ausstellerliste, auf der sich neben klingenden Namen aus der internationalen Designszene auch kleine, handverlesene Labels finden.

Ebenso wichtig ist aber die Form der Präsentation. Denn bei den Design Days Grafenegg wird die Begegnung mit Design zum Erlebnis für alle Sinne. Ob im zauberhaften Schlosspark, wo die neuesten Trends aus den Bereichen Outdoor & Lifestyle in einem entspannt begehbaren Freiluft-„Showroom“ in Szene gesetzt werden. Oder in den faszinierenden Themenwelten, die sich in architektonisch reizvollen Locations wie beispielsweise der Alten Reitschule oder dem Auditorium auftun. Und natürlich auch im Schloss selbst, dessen historische Prunkräume den perfekten Rahmen für traditionelle und innovative Handwerkskunst bieten.

Erlebniswelt für alle Sinne
Nicht zuletzt zeigt sich das breit angedachte Konzept der Design Days, die Offenheit für alle Facetten der Ästhetik und des Lifestyles, in dem breit angelegten Rahmenprogramm, das die Gäste in Grafenegg erwartet. Allein die Auswahl an kulinarischen Genüssen macht deutlich, dass hier wirklich für jeden Geschmack etwas geboten wird: von elaborierter Hochküche à la Star-Gastronom Toni Mörwald, über die unterschiedlichsten Food-Trucks, die die Genussmeile mit allerlei Köstlichkeiten und exotischen Spezialitäten flankieren, eigens kreierten Sundowner-Cocktails und erlesenen Weinverkostungen bis hin zum „BORA Dinner in the Air“ in luftigen Höhen. Wer noch höher hinaus will, kann sich zur Heißluftballonfahrt anmelden. Und auch auf die kleinsten Besucher wartet ein buntes und abwechslungsreiches Programm – mit Kasperltheater, Kinderwerkstadt und dem tierischen Vergnügen, mit Lamas und Alpakas spazieren zu gehen.

In Summe bieten die Design Days Grafenegg damit nicht nur spannende Einblicke in aktuelle Design- und Lifestyle-Trends, sondern zeigen auch, wie ein modernes Event-Konzept für die ganze Familie funktioniert. Oder wie es Sabine Jäger auf den Punkt bringt: „Das Wesentliche ist, gekonnt zu überraschen.“

Im Schloss zeigen heimische Handwerksbetriebe ihr Können
Während sich der Schlosspark Grafenegg in eine Freiluftbühne für Outdoor-Design verwandelt, herrscht im Schloss selbst die Handwerkskunst. Dass diese auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat, zeigt alleine schon die große Vielfalt der mehr als 40 Aussteller, die von Holzarbeiten über Kosmetik und Kulinarik bis hin zur Mode reicht. Kreativ & einzigartig Mit dieser faszinierenden Leistungsschau heimischer Handwerksbetriebe, die Tradition mit Innovation verbinden, setzen die Design Days Grafenegg ein starkes Statement: Gerade in einer Zeit der industriellen Massenproduktion gilt es, den Wert von Qualität und Einzigartigkeit wieder in den Vordergrund zu stellen - als Kontrastprogramm zum 3D-Drucker. Denn die klassische Handwerkskunst ist auch heute noch kreativ, schöpferisch und bringt neue Produktideen.

So widmet sich beispielsweise der Tischler Samuel Karl mit der Marke „Ausgespielt“ dem Umbau von Musikinstrumenten zu Möbelstücken. Eine Trommel wird zum praktischen Beistelltisch mit kleinem Stauraum, das Becken zum Lampenschirm und die Gitarre zur Pinnwand mit Wow-Faktor. Schotten & Schnecken Für Aufregung sorgt auch Moderebell Wolfgang Rettl - nicht nur mit seiner modernen Interpretation von Tracht und Kilt, sondern auch mit der Aussage, in Wirklichkeit hätten die Kärntner das Karo erfunden. Eine Behauptung, die ihm sogar einen Zwist mit Oberschotten Sean Connery eintrug. Mittlerweile ist die schottisch-österreichische Freundschaft auf eine gute Basis gestellt, und der Ex-James-Bond trägt selbst die Mode aus dem Hause Rettl.

Andreas Gugumuck wiederum kommt eigentlich aus der IT - heute ist er in einer anderen Zukunftsbranche tätig: der Schneckenzucht. Schnecken lassen sich sehr ressourcenschonend züchten, haben viel Protein und wenig Fett und am allerwichtigsten - sie schmecken ganz hervorragend. Als „Wiener Austern“ haben Schnecken außerdem eine lange Tradition, auch in der österreichischen Küche, sie sind nur in Vergessenheit geraten.

Voll im Biophilia-Trend liegt die Manufaktur Stamm Design aus Salzburg. Die naturbelassenen Formen der heimischen Baumstämme verbinden Natur und Design auf einzigartige Weise. Die Bäume, die hier verwendet werden, haben zumeist eine lange Geschichte hinter sich, weisen einzigartige Maserungen, Einschlüsse, Verfärbungen und andere „Fehler“ auf. So wird vermeintliches „Brennholz“ zu einzigartigen Baumstammtischen, Holzskulpturen, Longboards oder Barelementen mit ganz eigenem Charakter.

Kronen Zeitung

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