30.04.2019 06:45

„Frauen und Kinder“

Italien nimmt 147 Flüchtlinge aus Libyen auf

Italien hat 147 Flüchtlinge aus der libyschen Küstenstadt Misrata aufgenommen. Die Flüchtlinge wurden am Montag zu einem Militärstützpunkt nahe Rom geflogen. Nach Angaben des italienischen Innenministeriums stammen die meisten Flüchtlinge aus Eritrea und Somalia, außerdem aus Syrien, Äthiopien und dem Sudan. Demnach befanden sich in der Gruppe 68 Minderjährige.

UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi rief andere Staaten auf, dem italienischen Beispiel zu folgen und Flüchtlinge aufzunehmen, die in dem nordafrikanischen Krisenstaat festsäßen. Mit Blick auf die neuen Gefechte in Libyen warnte er, vielen Flüchtlingen drohe ein „tragisches“ Schicksal.

Salvini: „Italien offen für Frauen und KInder, die wirklich vor Krieg fliehen“
Italiens Regierung fährt in der Flüchtlings- und Migrationspolitik eine harte Linie und geht immer wieder gegen Flüchtlingsschiffe vor. Innenminister Matteo Salvini von der Lega-Partei erklärte am Montag, Italien sei offen für „die Frauen und Kinder, die jungen Menschen, die wirklich vor Krieg fliehen“. Nicht offen sei Italien aber für „Menschenschmuggler“.

Neue Gewalt in Libyen
In Libyen ist die Gewalt neu entflammt. Der abtrünnige libysche General Chalifa Haftar hatte am 4. April eine Offensive auf Tripolis gestartet, wo die UN-gestützte Regierung der nationalen Einheit sitzt.

Seitdem liefern sich regierungstreue Truppen und Einheiten Haftars erbitterte Kämpfe um die Kontrolle der Hauptstadt.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
80 Millionen € Verlust
Westbahn verkauft alle 17 Züge an Deutsche Bahn
Österreich
Vor Real-Abschied
Unfassbar: Verdient Bale bald 1 Mio. in der Woche?
Fußball International
Pikante Einladung
Morgen präsentiert die Austria Peter Stöger
Fußball National
„Schredder-Gate“
Kurz spricht von „üblichem Vorgang“
Österreich
Top-Gegner in CL-Quali
LASK trifft auf PSV Eindhoven oder Koller-Klub
Fußball International

Newsletter