26.04.2019 21:49 |

Blitz-Comeback

Für Wahlauftakt unterbrach NEOS-Chefin Babypause

Die NEOS sind am Freitagabend mit einer Großveranstaltung im Wiener Urania-Kino in die entscheidende Phase des EU-Wahlkampfs gestartet. Von Winston Churchill als Impulsgeber für die „Vereinigten Staaten von Europa“ bis zur Europahymne wurde einiges aufgeboten, um die europäische Gesinnung der Partei zu unterstreichen. Chefin Beate Meinl-Reisinger kehrte auf der Veranstaltung nach nur wenigen Wochen Babypause ins Polit-Geschäft zurück. Empfangen wurde sie mit einem „Happy Birthday“, am Donnerstag war sie 41 geworden.

In ihrer kurzen Ansprache machte Meinl-Reisinger keinen Hehl daraus, dass man vor schwierigen Zeiten stehe - Herausforderungen in der Wirtschaft erzeugten große Sorgenfalten, es gebe neue Aggressionen in der Welt, Populismus, Nationalismus und den Klimawandel. Die NEOS stünden für die Chance, „dass es für uns alle gut wird“. Ihre Partei stehe für den europäischen Traum, einen Kontinent der Freiheit, die „Vereinigten Staaten von Europa“.

Nach Wahl-Auftritt wieder zwei Wochen Auszeit
Ganz zurück ist Meinl-Reisinger übrigens noch nicht: Nach dem Auftritt am Freitag wird sich die Chefin noch zwei Wochen Auszeit gönnen. Mit ihrer Vertretung Nikolaus Scherak ist sie ohnehin hochzufrieden, wie auch mit Spitzenkandidatin Claudia Gamon. Diese sei so souverän und stark, wie man sich das nur wünschen könne, dankte Meinl-Reisinger im Namen ihrer drei Töchter.

Gamon erneuert Bekenntnis zu „Vereinigten Staaten von Europa“
Spitzenkandidatin Gamon stellte einmal mehr ihr Bekenntnis zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ in den Vordergrund. Diese Vision biete die Gewissheit, dass „das Morgen besser als das Heute“ sei. Man brauche „ein Europa, das liefern kann“. Vielleicht teile noch nicht jeder diese Vorstellung, doch das sei eben die NEOS-Herausforderung: zu seinen Überzeugungen zu stehen, auch wenn noch nicht alle der gleichen Meinung sind, so Gamon.

Griss: Auch Herz der Menschen ansprechen
Wie die NEOS den erhofften Wahlerfolg einfahren könnten, gab „Allianzpartnerin“ Irmgard Griss vor. Man müsse auch das Herz ansprechen, indem man den Menschen klarmache, dass auch Europa eine Heimat sei: „Als freier Mensch in einer freien Gesellschaft zu leben, ist ein Menschheitstraum.“

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