25.04.2019 11:53 |

Viele Polizeieinsätze

Aggression und Übergriffe in steirischen Ämtern

Frauenfeindlichkeit, respektloser Umgang, sogar ein sexueller Übergriff - die Mitarbeiter in den steirischen Bezirkshauptmannschaften leiden. Eine aktuelle Anfragebeantwortung an die Freiheitlichen zeigt, dass die Polizei jedes Jahr mehr als 30-mal ausrücken muss.

Es war eine grässliche Tat: Am 6. Februar stürmte ein türkischer Asylwerber in die BH Dornbirn (Vorarlberg) und erstach mit einem Küchenmesser den Leiter des Sozialamtes. Logische Folge: Sorge um die Mitarbeiter-Sicherheit auch in den steirischen Bezirkshauptmannschaften.

Die FP wollte per Anfrage - zuständig ist Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer - wissen, wie es bei uns um den Schutz in öffentlichen Gebäuden ausschaut, respektive, ob es auch in der Steiermark zu Tätlichkeiten oder verbalen Übergriffen gekommen sei. Die Antwort ist ernüchternd: Ja, es gab sie überall

Sexueller Übergriff im Murtal
Was die Mitarbeiter so alles erleben? Fordernder, respektloser Ton, Frauenverachtung, Aggression, Drohgebärden, überzogene Forderungen. Dramatisch ein Vorfall im Murtal, da ist es zu einem sexuellen Übergriff gekommen.

Auch die Polizei hat ausrücken müssen, die Delikte: gefährliche Drohung, Sachbeschädigung, körperliche Übergriffe. Auffällig ist die Häufung im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: Von insgesamt 31 Polizeieinsätzen sind 2017 gleich 15 im oststeirischen Bezirk passiert, im Folgejahr - bei 34 Einsätzen - waren es schon 17.

„Inakzeptable Vorfälle“
„Absolut schockiert“ von den Zahlen der Anfragebeantwortung zeigt sich FP-Klubchef Stefan Hermann. Häufig seien Migranten für die „inakzeptablen Vorfälle“ verantwortlich. Das hätte nicht er erfunden, sondern das seien Auskünfte der betroffenen Mitarbeiter. Es sei jedenfalls „generell nicht tolerierbar“.

Aber was tun? Zwar wurden positive Maßnahmen ergriffen, trotzdem: „Es braucht weitreichendere Sicherheitskonzepte.“ Hermann glaubt etwa, dass der gezielte Einsatz von externem Sicherheitspersonal einiges an Verbesserungen bringen könnte.

Gerhard Felbinger
Gerhard Felbinger
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