23.04.2019 09:43 |

Negative Bilanz

Sieben Menschen verloren im Osterverkehr ihr Leben

Sieben Menschen - davon fünf Pkw- und zwei Motorradlenker - haben am Osterwochenende ihr Leben auf Österreichs Straßen verloren. Damit fällt die Verkehrsunfallbilanz des Innenministeriums deutlich negativer aus als im Vorjahr. Damals waren zwischen Karfreitag und Ostermontag zwei Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden.

Es gab 406 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, um 188 (86,2 Prozent) mehr als 2018 (218 Unfälle). Dabei wurden heuer mit 491 Personen rund doppelt so viele verletzt - um 247 (101,2 Prozent) mehr als zu Ostern 2018 (244 Verletzte). Sieben Personen kamen heuer ums Leben.

Besonders blutig verlief heuer der Karfreitag mit vier Verkehrstoten. Zwei Menschenleben waren am Ostersonntag und eines am Ostermontag zu beklagen. Mit drei wurden die meisten Opfer in Niederösterreich registriert, gefolgt von der Steiermark mit zwei sowie von Oberösterreich und Tirol mit jeweils einem.

Unachtsamkeit, Überholen, überhöhte Geschwindigkeit
Aufgeschlüsselt nach Straßenarten, starben drei Personen auf Bundesstraßen und jeweils zwei auf Landesstraßen und Autobahnen. Bei den sechs Unfällen mit sieben Getöteten wurden als vermutliche Ursachen dreimal Unachtsamkeit, zweimal Überholen sowie einmal überhöhte Geschwindigkeit eruiert.

2018 waren im Osterverkehr zwei Menschen ums Leben gekommen, 2017 sechs und 2016 neun. 2015 starben drei und 2014 vier Verkehrsteilnehmer. Die bisher niedrigste Opferzahl konnte im Jahr 2013 mit einem Getöteten verzeichnet werden, während 1976 mit 39 das bisher blutigste Osterwochenende war.

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