20.04.2019 06:00 |

Nix wie los

Auf fast unbekanntem Pfad zur Kronburg

Markant über dem Inntal zwischen Schönwies und Zams thront die Ruine Kronburg. Wallfahrtskirche und Gasthof direkt unterhalb sind nicht nur zu Ostern einen Ausflug wert.

Ein weithin unbekannter Wanderweg zur Kronburg beginnt etwas westlich von Schönwies und überquert den spektakulären Kronburger Tobel. Wir folgen in Schönwies zunächst mit dem Auto der Fahrstraße zur Kronburg, gleich nach der Eisenbahnbrücke gilt es links den bezeichneten Einstieg in den Fußweg nicht zu verpassen.

Eine schmale Route leitet jetzt entgegengesetzt nach Osten im Wald hinauf, um rasch in einen Forstweg zu münden, der dann die richtige Richtung einschlägt. Die Strecke zieht gemütlich nach oben, bei einer Wegteilung ist der „Kronburger Tobel“ bereits angekündigt.

Kurz darauf hören wir schon den Kronburger Bach rauschen, in dem Bereich hält man sich an die gelben Schilder „Kronburger Tobel“. Schöne Bänke laden zum Rasten ein, der Lärm der Autobahn hat sich längst verflüchtigt. Nur noch wenige Schritte trennen uns von der Brücke über die schmale, tiefe Bachschlucht mit dem jähen Blick hinunter.

Die Route zieht anschließend leicht abwärts, um in die Zufahrtsstraße zur Kronburg zu münden. Darauf gehen wir wenige Minuten aufwärts zur Wallfahrtskirche mit dem Gasthof. Ganz hinauf zur Burgruine kann man derzeit wegen Steinschlaggefahr nicht.

Dafür gibt es in der Galerie Kronburg – an der Rückseite des Gebäudes nördlich vom Gasthof – eine Fotoausstellung zur Frage, wie Jesus wirklich ausgesehen haben mag. Für die Kids bietet der bezaubernde Ort einen Spielplatz samt Slackline. Und ein Blick in die Kirche ist ohnehin angesagt. Damit vertreibt man sich auch eine mögliche Wartezeit auf einen Platz in dem an Ostern sehr gut besuchten Gasthof.

Zurück nehmen wir dieselbe Route oder wandern die Zufahrtsstraße hinunter.

Factbox:

Talort: Schönwies (737 m)

Ausgangspunkt: Beginn des Fußwegs (755 m) linker Hand der Straße zur Kronburg, wenige Meter nach der Eisenbahnbrücke; kostenlose Parkmöglichkeit wenige Meter westlich

Strecke: Fußweg, Forstweg, Zufahrtsstraße

Voraussetzung: keine

Kinder: ab dem Babyalter

Ausrüstung: feste Schuhe

Mountainbuggy: ja (am Beginn etwas mühsam)

Einkehrmöglichkeit: Gasthof Kronburg (940 m, Montag Ruhetag, Ostermontag geöffnet, T 05442/63478, www.kronburg-tirol.at)

Besonderheit: Barocke Wallfahrtskirche Maria Hilf aus dem 17. Jahrhundert; Fotoausstellung in der Galerie Kronburg „Wie schaut Jesus wirklich aus?“ (bis 29. Mai)

Öffis: ÖBB-Bahnhof Schönwies (gut 30 Min. zusätzliche Gehzeit zum Ausgangspunkt)

Höhenunterschied: ca. 250 Hm im Auf- bzw. Abstieg - hin und retour - über Tobel

Länge: ca. 3,5 km (Ausgangspunkt-Gasthof Kronburg über Tobel)

Gehzeit: ca. 50 Minuten (Ausgangspunkt-GH Kronburg über Tobel); Abstieg ca. 40 Min. bzw. 30 Min. über Straße

Peter Freiberger
Peter Freiberger
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