Frühjahrsputz
Saubere Tipps für jeden Putz-Typen
Wohnkrone News
19.03.2010 13:41
Die Freude an den ersten wirklich schönen Frühjahrstagen kann so gut wie nichts trüben. Außer vielleicht die staubigen Stellen im Haus und auf den Fenstern, die die Sonnenstrahlen unbarmherzig im wahrsten Sinn des Wortes ans Licht bringen. Frühjahrsputz ist also angesagt. Doch beim Putzen selbst scheiden sich die Geister, denn jeder ist nun mal anders...
Die gründliche Frühjahrsreinigung befreit nicht nur das Haus oder die Wohnung vom Winterdreck, sondern tut auch dem Gemüt gut. Alles wird sauber und frisch und dabei steigt auch die wintergetrübte Stimmung. Doch nicht jeder hat das Zeug zur Putzbestie, und auch, was man unter „richtig putzen“ versteht, fällt von Typ zu Typ ganz unterschiedlich aus.
Tipps für den "Umwelt-Profi"
- Mikrofaser-Tücher: Heißer Tipp für jeden, der möglichst wenig (chemische) Reinigungsmittel einsetzen will. Auch „die umweltberatung“ bestätigt: Mikrofasertücher und Kunststoffreinigungstücher ermöglichen ein Maximum an Reinheit mit einem Minimum an Kraftaufwand – ganz ohne Verwendung von Reinigungsmitteln. Glatte Oberflächen wie Glas, Spiegel oder Armaturen glänzen im Nu. Vorsicht: Bei bestimmten Oberflächen (z. B. Plexiglas) nicht verwenden. Allerdings ist die richtige Handhabung wichtig. Mikrofasertücher werden entweder trocken oder nur mit reinem Wasser (nebelfeucht) eingesetzt. Das mehrmalige Falten ergibt pro Tuch bis zu 16 saubere Flächen und das Tuch kann so mehr Schmutz aufnehmen, als wenn es zu einem „Knäuel“ geknüllt wird. Noch eine wichtige Faustregel: Je größer der Schmutz, desto gröber das Tuch!
- Keine antibakteriellen Reinigungsmittel: Nach dem Motto „Die Wohnung ist kein Operationssaal“ rät „die umweltberatung“ auch strikt von antibakteriellen Reinigungsmitteln ab.
- Eingetrocknete Krusten im Backrohr: Mit Schmierseife einreiben (Schutzhandschuhe!), über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag mit Wasser entfernen.
- Das stille Örtchen: Kalkablagerungen am besten mit Essig oder Zitronensäure behandeln. Unangenehme Gerüche: Keine Raumsprays! Streichholz anzünden oder ein paar Tropfen ätherisches Öl auf Bimsstein geben. Und: Ausgiebig lüften statt „beduften“.
Tipps für den gemütlichen Putz-Typen
- Plan machen: Ein guter Plan ist die halbe Arbeit und spart Zeit. Denn nicht jeder hat Lust, zwei Tage lang zehn Stunden durchzuputzen.
- Prioritäten setzen: Was stört am meisten? Mit welchen Arbeiten gelangt man am raschesten zum Erfolg, sprich: sauberen Eindruck? Was muss ganz gründlich gereinigt werden, wo genügt auch schon mal ein oberflächliches Saubermachen?
- Fenster: Staubige Fensterflächen lassen bei Sonnenschein den ganzen Raum schmuddelig wirken. Gründlich geputzte Fenster hingegen bringen nicht nur viel Sonne, sondern auch frische Sauberkeit in die ganze Wohnung.
- Staubwischen: Profis wischen Staub auf Möbeln niemals trocken, sondern meist nebelfeucht ab. Vorteil: Der Staub wird wirklich entfernt und wirbelt nicht in der Wohnung herum, wo er dann nochmals entsorgt werden muss. Das spart Zeit!
- Realistische Ziele setzen: Am Beginn wird noch gründlichst in allen kleinen Ecken gewischt, gesaugt und gebohnert. Bis einem nach Stunden die Lust vergeht und statt der Frühjahrs-Putzlust die Frühjahrsmüdigkeit einsetzt. Im Ergebnis sind dann ein bis zwei Räume blitzblank und der Rest der Wohnung noch genauso schmutzig. Besser einmal alles grob durchputzen und dann (wenn man noch Lust hat) mit den „Fein-Putzarbeiten“ beginnen.
- Familie einspannen: Gemeinsam geht es nicht nur schneller, sondern das Putzen macht auch viel mehr Spaß. Besonders Kinder lassen sich leicht für bestimmte Putzarbeiten im Familienverband begeistern. Voraussetzung ist allerdings die richtige Motivation. Zum Beispiel: Gemeinsames Pizzaessen oder Restaurantbesuch nach dem Putzen.
Tipps für den Profi-Typen
Amerikanische und deutsche Putzprofis haben Tipps zum Saubermachen zusammengestellt. Nachfolgend die wichtigsten:
- Richtige Ausrüstung: Handwerksschürze, in die eine alte Zahnbürste (für Schmutz in Winkeln), eine Rasierklinge mit Halter (zum gründlichem Entfernen von Schmutz auf Fensterscheiben) und ausreichend Baumwolltücher, alte T-Shirts etc. hineinkommen.
- Richtige Bewegungen: Einmal in jedem Raum im Uhrzeigersinn, beginnend bei der Türe, durchputzen. Niemals hin- und herlaufen. Der Boden wird dann zuletzt im zweiten Arbeitsschritt gereinigt.
- Nur Schmutz putzen: Glasklare Regel der Profis, bei denen Zeit wirklich Geld ist: Geputzt wird nur, was schmutzig ist. Ist z. B. nur eine Kachel im Bad schmutzig, wird auch nur diese geputzt.
- Mit beiden Händen arbeiten: Beidhändiges Arbeiten spart nicht nur Zeit, sondern trainiert auch Muskulatur und Gehirnhälften. Beispiel: Mit der einen Hand wird mit einer Spachtel hartnäckiger Schmutz entfernt, mit der zweiten Hand der Schmutz mit einem feuchten Tuch gleich weggewischt.
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