Die Norweger, die bei den Winterspielen im Teambewerb leer ausgegangen waren, gewannen dank des enorm starken Finish von Schlussläufer Magnus Moan, der Stecher vor den Augen von König Harald V. um 7,3 Sekunden distanzierte.
"Es ist schon ein bisschen schade", meinte Gottwald. "Aber in Vancouver hat einfach alles gestimmt, hier haben ein paar Sachen nicht zusammengepasst", meinte der 34-Jährige und fügte an, dass man sich auch über den zweiten Rang freue.
Das Springen hatten die Österreicher auf Platz zwei beendet, 28 Sekunden hinter dem Olympia-Dritten Deutschland, im Staffellauf übergaben Gruber und Kreiner nach ihren 5-km-Abschnitten als Erste, aber jeweils mit einem Norweger im Windschatten.
Wertvolle Zeit bei Sturz verloren
Gottwald war drauf und dran, sich früh vom Norweger Jan Schmid abzusetzen, als er in einer Abfahrt stürzte. "Ein Innenskifehler, der hätte nicht passieren dürfen", ärgerte er sich später. Immerhin distanzierte er den Norsker auf den restlichen drei Kilometern noch um knapp 25 Sekunden. Und zog daraus viel Selbstvertrauen für das Saisonfinale am Sonntag. "Die Laufform passt."
Stecher musste Moan nach rund 2,6 Kilometern herankommen lassen - die übrigen Teams waren schon weit distanziert - dieser hielt sich in der Folge im Windschatten und attackierte in der letzten Steigung unwiderstehlich. Der 32-jährige Steirer musste die Überlegenheit des Norwegers anerkennen. "Mein Lauf war in Ordnung, Moan war heute einfach stärker."
Am Sonntag letzter Einzelbewerb
Der Weltcup der Nordischen Kombinierer wird am Sonntag (10.00/12.00 Uhr) mit einem Einzelbewerb auf dem Holmenkollen abgeschlossen.
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