Linzerin (51) hilft

Hilfsprojekt: Trinkwasser aus Nil für Flüchtlinge

Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Rot-Kreuz-Mitarbeiterin Christine Widmann aus Linz ist eine von 40 ausgebildeten Trinkwasserexpertinnen in Oberösterreich. 2017 war sie mehrere Wochen in Uganda, um unzählige Liter Trinkwasser für Flüchtlinge zu produzieren.

„OÖ Krone“:Was genau ist die Aufgabe einer ausgebildeten Trinkwasserexpertin?

Christine Widmann: Die Hauptaufgabe ist die Aufbereitung von Trinkwasser in Katastrophengebieten. Das Wichtigste ist da die Hygiene – der größte Stress ist nämlich, Sauberkeit entlang der ganzen Kette aufrecht zu erhalten. Seuchen brechen extrem schnell aus.

„OÖ Krone“: Sie waren einige Wochen in Uganda im Einsatz. Was war dort Ihre Aufgabe?

Christine Widmann: Ich war dort in einem Flüchtlingslager in dem Menschen aus dem Südsudan untergebracht sind. Wir haben vor Ort Millionen Liter Wasser aus dem Nil entnommen, mit Chlor versehen und mit Tanklastwagen ins Flüchtlingslager transportiert. Das Wasser vom Nil hatte gute Qualität.

„OÖ Krone“: Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Christine Widmann: Wir wohnten in einem Dorf 50 Kilometer vom Flüchtlingslager entfernt. Auch den Einheimischen haben wir sauberes Nilwasser gegeben – innerhalb von fünf Wochen ist die Krankheitsrate im Dorf gesunken. Da sieht man: Sauberes Wasser ist das Wichtigste.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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