Vor einer Woche musste Real-Trainer Santiago Solari seinen Hut nehmen, Erfolgscoach Zinedine Zidane übernahm wieder das Zepter bei den „Königlichen“. Einer, der Solari keine Träne nachweint, ist Keeper Keylor Navas.
Der Chilene stand prompt beim ersten Pflichtspiel unter Zidane am vergangenen Wochenende gegen Vigo in der Startelf, nachdem er zuvor monatelang keine Rolle gespielt hatte.
„Das hat mich emotional ziemlich berührt, als ich meinen Namen in der ersten Elf gelesen habe“, gestand Navas gegenüber dem spanischen Radiosender „Cadena Cope“ und blickte auch auf die schweren Monate zurück. „Ich hatte das Gefühl, dass ich im Training machen hätte können, was ich wollte - ich hätte nicht gespielt. Aber ich habe mich immer professionell verhalten.“
Besonders ein Match aus der Amtszeit von Solari stieß Navas sauer auf. „Das letzte Spiel der Gruppenphase in der Champions League (0:3 gegen ZSKA Moskau, Anm.) war ziemlich hässlich. Fast alle meine Mitspieler haben die Chance bekommen zu spielen, nur ich nicht. Es war schwer zu akzeptieren“, so Navas.
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