17.03.2019 06:00 |

Karmy Hanna

Gott als Beifahrer: Wiener Diakon ist auch Taxler

Ein Taxiunternehmen mit zehn Autos führt Karmy Hanna. Gleichzeitig ist er Diakon der koptisch-othodoxen Kirche und kutschiert seine Fahrgäste in der Kutte. Was mitunter für Erstaunen und Verwunderung sorgt: „Manche Fahrgäste wollen dann ein Selfie mit mir als Beweis“, berichtet der Geistliche.

Hanna kam vor 35 Jahren aus Ägypten nach Wien. Später gründete er ein Taxiunternehmen und begann Theologie zu studieren. „Ich bin seit der Kindheit mit der Kirche verbunden“, erzählt der sympathische Gottesmann.

Vor eineinhalb Jahren wurde Hanna zum Diakon geweiht und erhielt den Namen Johannes. Als Geistlicher der koptisch-orthodoxen Kirche muss er seine Kutte stets tragen, auch bei der Arbeit und in der Freizeit.

Mit dem Segen des Bischofs darf er weiter Taxi fahren. Nur am Samstag und Sonntag ist er stets in der Markuskirche in der Donaustadt anzutreffen.

Seine Fahrer, die unterschiedlichen Glaubens sind, schätzen ihren Chef. Genauso wie die Funkzentrale Taxi 40100, für die das Unternehmen tätig ist. Viele Fahrgäste sprechen ihn auf Religion und Kirche an: „Vor allem ältere Frauen bitten mich oft, sie und ihre Familien zu segnen“, so der Gottesmann.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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