13.03.2019 09:00 |

Positive Bilanz

Schreibt der Patscherkofel bald schwarze Zahlen?

Ein laufender Betrieb, der ohne öffentliche Zuschüsse auskommt: Dieses Ziel hat die Innsbrucker Stadtregierung nach den Kostensteigerungen beim Neubau der Kofelbahn 2017 ausgegeben. „Jetzt noch ein guter Sommer. Und dann bilanzieren wir positiv“, ist Geschäftsführer Thomas Scheiber überzeugt. Eine Endabrechnung der gesamten Baukosten gibt es aber nach wie vor noch nicht.

„Mehr als überraschend positiv“ sei die Wintersaison am Innsbrucker Hausberg Ptascherkofel bisher verlaufen, fasst Geschäftsführer Thomas Scheiber zusammen: „Der Zuspruch der Einheimischen hat unsere Erwartungen übertroffen.“ Die Zahl der Gäste sei im Vorjahresvergleich um 51% gestiegen, jene der Freizeitticket-Besitzer um 68%. Unter dem Strich seien das 30% mehr Kassenumsätze.

Fast 1300 Besucher täglich
Die durchschnittliche Frequenz pro Tag, also die Gesamtzahl der Zutritte dividiert durch die Betriebstage, beträgt 1271 Besucher. Zum Vergleich: Im Winter 15/16 waren es 843. „Das zeigt schon das Potenzial des Berges“, sagt Scheiber. Der limitierende Faktor sei derzeit der zu klein bemessene Parkplatz und auch die Zubringerlinie J, die an ihre Grenzen stoße. „Wenn wir jetzt noch einen ähnlich erfolgreichen Sommer wie im Vorjahr bekommen, dann kann der Betrieb über die Eintritte finanziert werden und es sind keine Zuschüsse der öffentlichen Hand mehr notwendig“, sagt Scheiber.

Bau einer neuen Aussichtsterrasse
Im Frühjahr will der Alpenverein mit dem Bau der Aussichtsterrasse beim Schutzhaus beginnen. Der damals zugesagte Stadt-Anteil beträgt hier laut Scheiber 250.000 Euro. Die Vergrößerung des Parkplatzes scheitert derzeit am politischen Willen - und an der geschützten Haselmaus. Das Kontrollamt prüft noch wegen der Kostensteigerungen beim Bahnbau. Noch immer fehlen in diesem Punkt Rechnungen, schließt Scheiber.

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