11.03.2019 10:45 |

Amphibien wandern

Freiwillige Hilfe für Frosch und Kröte

Sie sind bereits unterwegs: Frösche und Kröten machen sich wieder auf den Weg von den Winterquartieren zu ihren Laichplätzen. Weil sie dabei oft stark befahrene Straßen überqueren müssen, sorgen freiwillige Helfer dafür, dass sie nicht unter die Räder kommen.

„Die Tiere sind hart im Nehmen. Sie können sogar Schneefelder überqueren“, erklärt Karina Smole-Wiener von der Arge Naturschutz. Der Verein koordiniert seit gut 25 Jahren den Amphibienschutz an Kärntens Straßen. Wo Frösche, Kröten und Lurche unterwegs sind, werden Schutzzäune aufgestellt. Das betrifft etwa 50 Straßenabschnitte in ganz Kärnten.

Freiwillige sind dann täglich unterwegs, um die in Kübeln gefangenen Tiere sicher über die Straße zu tragen. Im Vorjahr waren es an die 85.000 Amphibien.

Smole-Wiener: „Trotz der Schutzmaßnahmen ist die Zahl der Amphibien noch immer etwas rückläufig.“ Den Klimawandel spüren auch Frosch und Kröte. „Im Herbst sind die Tiere länger aktiv. Früher ging man davon aus, dass sie im Oktober in ihre Winterquartiere ziehen. Im Vorjahr haben wir noch Anfang Dezember Amphibien beobachtet“, erklärt Smole-Wiener.

Im Rahmen von Exkursionen beim Ersatzbiotop Herzogstuhl wird die Aktion „Rettet die Frösche“ am 15. März vorgestellt. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im Alt- und Problemstoffsammelzentrum Arndof. Am 29. März geht’s in Zlan zum Ganateich. Treffpunkt ist um 19 Uhr beim ADEG-Kaufhaus Messner in Zlan.

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