24.02.2010 20:10 |

Unfassbare Tat

Mädchen schlitzen Schwangere auf und rauben ihr Baby

In Kolumbien wird gegen zwei minderjährige Mädchen ermittelt, die einer Schwangeren den Bauch aufgeschnitten haben sollen, um deren ungeborenes Baby zu rauben. Wie mehrere Medien in Bogota am Mittwoch berichteten, hatten die beiden die im siebenten Monat schwangere 18-Jährige unter einem Vorwand in ein Haus gelockt, gefesselt und mit einem "unprofessionellen Kaiserschnitt" das Kind geraubt.

Die Tat kam ans Tageslicht, als das blutverschmierte Neugeborene in ein Krankenhaus gebracht wurde und die Ärzte einen Zusammenhang zu der schwer verletzten Mutter herstellten.

Presseberichten zufolge ereignete sich die Tat in einem Dorf in der zentralen Provinz Boyaca. Eine der beiden mutmaßlichen Täterinnen sei zuvor selbst schwanger gewesen, habe aber ihr Kind durch einen Sturz verloren. Um ihren Freund nicht zu verlieren, habe die 16-Jährige den Verlust verschwiegen und gemeinsam mit ihrer 14-jährigen Cousine den grausamen Raub begangen, hieß es.

Die Zeitung "El Tiempo" zitierte den Arzt Ernesto Giraldo, dass nun vor allem die Gefahr von Infektionen bestehe. Die 18-Jährige war vom Zivilschutz entdeckt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort berichtete die Schwerverletzte, dass ihr das Kind geraubt worden sei. Die beiden minderjährigen Mädchen müssen sich jetzt unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten.

Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.