15.02.2019 10:44 |

Noch versiegelt

„Super Mario Bros.“ für Rekordpreis versteigert

Superpreis für super seltenes „Super Mario Bros.“: Bei einer Auktion in den USA ist eine ungeöffnete Kopie von Nintendos Videospiel-Klassiker aus dem Jahr 1985 jetzt für die Rekordsumme von 100.150 US-Dollar - umgerechnet rund 88.835 Euro - versteigert worden. Grund für den hohen Preis: der nahezu perfekte Erhaltungszustand des Spiels.

Nintendo hatte „Super Mario Bros.“ wegen der großen Popularität zwischen 1985 und 1994 mehrmals neu aufgelegt, was zu insgesamt elf verschiedenen Box-Varianten der Verpackung führte. Die ersten beiden, mit einem Aufkleber versiegelten Varianten waren allerdings nur in New York und Los Angeles erhältlich, wo Nintendo vor dem landesweiten Verkaufsstart 1985 die Markteinführung seiner NES-Konsole testete, wie das für die Zertifizierung seltener Videospiele verantwortliche Unternehmen Wata Games am Donnerstag mitteilte.

Die bereits am 6. Februar versteigerte „sticker sealed“ Kopie des Videospiels präsentierte sich demnach in einem nahezu perfekten Erhaltungszustand, was laut Wata-Games-Mitgründer Kenneth Throwser äußerst rar ist: „Nicht nur, dass alle mit einem NES-Aufkleber versiegelten Spiele extrem selten sind; weil sie nicht in Schrumpffolie versiegelt wurden, weisen sie in der Regel nach mehr als 30 Jahren auch einen erheblichen Verschleiß auf“, erläuterte er. Gleich mehrere Sammler schlossen sich deshalb zusammen, um das super seltene und super erhaltene Spiel zu kaufen, darunter auch Zac Gieg, Eigentümer von „Just Press Play Video Games“ in Lancaster, Pennsylvania.

„Superman“ der Videospiele
Für ihn ist das „Super Mario. Bros“-Game, was für Comic-Sammler die Erstausgabe der
Action Comics #1“ ist, in der „Superman“ seinen ersten Auftritt feierte„Dies ist das erste Auftreten des ‚Superman‘ der Videospiele“, so Gieg. „Wir alle wussten, wie schwer es ist, eine offene Kopie dieser Version in gutem Zustand zu finden, aber eine noch versiegelte zu finden, ist wirklich etwas, von dem ich dachte, dass ich es nie sehen würde, selbst nachdem ich über 20 Jahre lang alte Videospiele verkauft habe“.

Sebastian Räuchle
Sebastian Räuchle

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