Grazer sollen mitreden

350.000 Quadratmeter Grün müssen gestaltet werden

Steiermark
26.01.2019 06:00
Porträt von Gerald Richter
Von Gerald Richter

Vincke-Steinbruch, Kirchner Kaserne, Thalersee, Klettergarten in Andritz usw. - rund sechs Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen vier Jahren in den Kauf von Grünflächen investiert. Dazu kommen Pachten und Grundstücksabtretungen. Nun geht es an die Gestaltung - teilweise sollen die Grazer mitreden.

Knapp zwei Dutzend Grünflächen in einem Ausmaß von insgesamt 350.000 Quadratmetern hat sich die Stadt Graz in den vergangenen vier Jahren gesichert. Ein Überblick über die größten Brocken:

  • Vincke-Steinbruch: Um eine Million Euro hat die Stadtzwei große Flächen (27.300 und 66.400 Quadratmeter) gekauft. 
  • Klettergarten-Andritz: Das 32.400Quadratmeter große Areal hat 900.000 Euro gekostet. Der Klettergarten soll attraktiviert werden. 
  • Thalersee: Der Stadt gehören dort nun 126.500 Quadratmeter. 
  • Weitere große Flächen: Münzgrabengürtel, Nußbaumerstraße, Kirchner Kaserne, Reininghaus usw.

Neugestaltungen und weitere Ankäufe
 Diese Grünareale müssen jetzt aber auch einmal gestaltet werden, als Parks, Sportflächen usw. 
VP-Bürgermeister Siegfried Nagl: „Wir haben, wie versprochen, Grünraum gekauft und gepachtet. Unser Fokus liegt jetzt verstärkt auf der Gestaltung der angekauften Flächen. Je nach Größe wird es auch Bürgerbeteiligungen geben, etwa für den Vincke-Steinbruch, das Areal in der Lagergasse, in Reininghaus oder am Thalersee für den Uferbereich.“

Im März-Gemeinderat will Nagl diesbezüglich Nägel mit Köpfen machen: Planungskosten usw. sollen beschlossen werden. Die Ankäufe neuer Grünflächen seien aber nicht gestoppt. Nagl: „Die gehen natürlich weiter.“

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