22.01.2019 14:09 |

Rettung aus dem Eis

Feuerwehrmänner übten am Leopoldskroner Weiher

Eines vorweg: Das Eis ist noch zu dünn, der Leopoldskroner Weiher wurde noch nicht zum Laufen freigegeben. Die Berufsfeuerwehr bereitete sich aber auf den Ernstfall vor und probte die Bergung von Eingebrochenen aus dem Wasser. Zum Einsatz kam das bewährte Eisrettungsgerät, ein Schwimmkörper mit Geländer.

„Wir wollten noch rechtzeitig bevor das Eis dick genug ist und freigegeben werden kann proben. Vor allem die Jungen sollten sehen, wie wir da vorgehen“, schildert Berufsfeuerwehrchef Reinhold Ortler. Geübt wurde im Bereich des Einlaufs des Almkanals. Drei Tankerbesatzungen - 18 Mann von den Wachen Maxglan und Schallmoos wagten sich auf das dünne Eis. „Mehrere Freiwillige haben sich als Eingebrochene zur Verfügung gestellt. Mit dem Eisrettungsgerät kann man einen Helfer am Seil gesichert zum Eingebrochenen lotsen. Der Feuerwehrmann muss das Opfer dann auf den Eisretter ziehen“, schildert Ortler.

Im Eis eingebrochene Personen werden schnell einmal bewegungsunfähig, es kann zwischen 6 und 8 Minuten dauern. „Das hängt auch von der Kleidung und der Wassertemperatur ab“, so Ortler. Die Opfer können sich selbst nicht mehr rühren, müssen vom Helfer allein auf den Eisretter gehievt werden. „Sind die Leute geborgen ziehen wir das Gerät mit den zwei Personen am Seil wieder ans Ufer.“ Im Schnitt bricht in Salzburg alle zwei Jahre jemand im Eis ein.

Manuela Kappes
Manuela Kappes

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