Sa, 25. Mai 2019
18.01.2019 13:48

Maggies Kolumne

Auf den zweiten Blick

Es war eine Woche voller Emotionen. Unzählige Menschen, denen Tiere am Herzen liegen, haben mich angerufen und waren verzweifelt. Der Grund dafür? Im burgenländischen Landtag soll nächste Woche ein Landessicherheitsgesetz beschlossen werden, in welchem auch tierschutzrelevante Themen beinhaltet sind.

Bevor die Gemüter gleich wieder hochgehen: Es wird nie so heiß gegessen wie gekocht. Und auch ein Gesetzesentwurf ist eben nur ein Entwurf und kann durchaus noch verbessert werden. Und genau das hat mir der zuständige FP-Landesrat Tschürtz versichert! Konkret geht es um einen Passus, in welchem künftig beschlagnahmte und herrenlose Tiere getötet werden dürfen. Moralisch gesehen einfach undenkbar. Und Gott sei Dank auch rechtlich. Denn das Bundestierschutzgesetz verbietet das Töten von Tieren ohne vernünftigen Grund.

Eine schlechte, schwammige Formulierung mag dahinterstecken. Fakt ist: Tschürtz sagte zu, diese zu ändern und so zu gestalten, dass es keine Missverständnisse mehr geben wird. (Detailliert werden wir kommende Woche auch unter www.krone.at/tierecke informieren!) Ein ganz besonders positiver Punkt blieb dabei fast unbeachtet. Denn der Entwurf sieht auch vor, dass man künftig ab der Haltung von mehr als vier Hunden oder 8 Katzen eine Genehmigung braucht! Wer diese nicht hat, bekommt zumindest sofort eine Verwaltungsstrafe. Hurra! Damit kann man künftig bei Tiersammlern oder windigen Züchtern und Händlern viel schneller agieren. Kommen die geplanten Änderungen, ist dieses Gesetz absolut wünschenswert und wird hoffentlich auch verabschiedet!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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