17.01.2019 14:58 |

Studentin verhaftet

„Seniorenheim“ für Pferde war ein Schlachthaus

Den Hass von Pferdefreunden hat sich eine Tiermedizin-Studentin in Tuskegee im US-Bundesstaat Alabama zugezogen. Fallon Blackwood (24) hatte Pferdebesitzern versprochen, deren in die Jahre gekommenen Lieblinge in einem „Seniorenheim für Pferde“ unterzubringen. Aber in Wahrheit erwartete die Tiere der Schlachthof.

Die 24-Jährige hatte Besitzer von Pferden in sechs verschiedenen US-Staaten davon überzeugt, dass ihren Tieren in Alabama der Pferde-Himmel auf Erden blühe. Stattdessen landeten die Stuten, Hengste und sogar ein Esel auf einem Tier-Transporter zu einem Schlachthof in Mexiko.

Blutige Wahrheit von früherer Pferdebesitzerin aufgedeckt
Die blutige Wahrheit aufgedeckt hat die ehemalige Eigentümerin eines 15 Jahre alten Wallachs. Lindsay Rosentrater bekam nicht wie versprochen Fotos von „Willie“ in seiner neuen Umgebung zugesendet, nachdem sie ihn der Veterinär-Studentin der Universität von Tuskegee ausgehändigt hatte. Daraufhin erstellte die frühere Pferdebesitzerin eine eigene Internetseite namens „Findet Willie“. Dort schrieb sie: „Fallon versprach mir, dass mein Pferd auf einer Wiese als Weide-Gefährte für Rennpferde den Rest seines Lebens verbringt und die beste Pflege bekommen wird.“

Beim Rodeo klickten die Handschellen
Daraufhin meldeten sich Dutzende andere Pferdebesitzer, deren Tiere nach der Übergabe an Blackwood ebenfalls spurlos verschwunden waren. Die Polizei ermittelte und fand Beweise, dass mindestens 47 Pferde im Schlachthaus in Mexiko landeten. Am Wochenende wurde die Studentin bei einem Rodeo verhaftet. Sie muss sich wegen Betrugs in 13 Fällen verantworten.

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