17.01.2019 15:28 |

500.000 Besucher

Domquartier zieht nach fünf Jahren positive Bilanz

Im Mai 2019 feiert das Salzburger Domquartier sein fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zogen am Donnerstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) und Domquartier-Geschäftsführerin Elisabeth Resmann bei einem Pressegespräch in der Residenzgalerie eine überwiegend positive Bilanz.

„Das Domquartier hat seinen Namen gut verfestigt und gehört mittlerweile zu den meistbesuchten Museen der Landeshauptstadt. Das Land steht voll hinter dem Domquartier und äußert sein Bekenntnis und seine Wertschätzung auch durch eine Erhöhung der Unterstützung“, sagte Haslauer. Damit beträgt die Förderung nun 1,5 Millionen Euro. Zusätzlich erhöht sich diese Summe auch noch um 250.000 Euro für kommende Projekte.

Man läge mit über einer halben Million Besuchern in den vergangenen Jahren weit über den Prognosen und Erwartungen, fügte Resmann hinzu - auch wenn es im vergangenen Jahr Einbußen bei den Besucherzahlen gab, wofür einige Baustellen und der heiße Sommer verantwortlich gewesen wären. Dies zeige außerdem auf, wie wichtig eine Optimierung der Klimatisierung und vor allem des Eingangsbereichs ist. „Durch die Baustellen wussten die Leute oft nicht, wo sie uns finden. Mit einem adäquaten Eingangsbereich könnte man solchen Problemen entgegen wirken“, so die Geschäftsführerin.

Konkrete Pläne dafür gibt es schon und auch die Umsetzung sollte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Vor allem für die Kassen- und Shopsituation gäbe es bereits eine ideale Lösung: die Räumlichkeiten der Universität Salzburg wären ein idealer und vor allem einheitlicher Eingangsbereich, der auch einen besseren Zugang zu den Domgrabungen bieten würde. „Ausweichmöglichkeiten für die Universität gäbe es auch. Wir prüfen das alles momentan genau“, berichtete der Landeshauptmann.

Zum Geburtstag schenkt sich das Domquartier auch ein neues, bunteres Design, das einerseits zeitgemäß erscheint, aber auch die barocke Tradition nicht außer Acht lasse. Seit Juni präsentiert sich das Domquartier außerdem auf Google Art & Culture, einer Plattform, die einen virtuellen Spaziergang durch die Räumlichkeiten bietet. Laut Elisabeth Resmann hält das auch niemanden davon ab, noch einmal persönlich vorbei zu schauen.

Außer Bauplänen möchte das Domquartier seine Beziehungen innerhalb der Stadt weiter verbessern. Ab 2020 wird es deshalb gemeinsame Veranstaltungen mit der Stiftung Mozarteum geben, die zusammen mit Tenor Rolando Villazon während der Mozartwoche stattfinden werden. Auch der Kontakt zum Salzburger Landestheater soll mit einer Barockoper intensiviert werden. Besondere Programmpunkte sind auch in Zusammenarbeit mit der Johann-Michael-Haydn-Gesellschaft geplant.

Am 18. Jänner eröffnet die erste Sonderschau, die sich Erzherzog Ludwig Viktor und seinem Schloss Kleßheim widmet. Der Erzherzog bewohnte in den Sechzigerjahren des 19. Jahrhunderts ein Appartement in der Residenz, in dessen Räumlichkeiten Teile der aktuellen Ausstellung zu sehen sind.

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