Fr, 22. Februar 2019
16.01.2019 14:00

Eisspeedway:

Russenliga in Shadrinsk für Zorn WM-Härtetest

Dank der noch in Örnsköldsvik prompt zuerkannten permanenten Wild Card hat Eisspeedway-Crack Franky Zorn heuer doch einen vollen Grand Prix-Kalender beisammen. Die WM-Serie startet am 2. Februar in Almaty - zur Vorbereitung fährt der Saalfeldener die russische Superliga in seiner „Wahlheimat“Shadrinsk. Ein echter Härtetest.

Quali-Platz sieben in Schweden hätte sonst das Aus für Zorns WM-Träume bedeutet. „Aber dafür ist ja so eine Wild Card da, wenn man einmal Probleme hat“, schnaufte der Motorsport-Evergreen befreit durch. Nach Rücksprache mit Tuner Klaus Lausch war die Fehlerquelle, aufgrund der die Leistung seiner (alten) Maschine stets nach zwei Runden spürbar nachließ, denn auch rasch gefunden: „Die Zylinderkopfdichtung hat sich verabschiedet. So was kann passieren.“

Top-Material in Russland geparkt

Wird ihm in Russland aber hoffentlich erspart bleiben. Dort hat Zorn in weiser Voraussicht - und auch um weite Transportwege und damit verbundenen Reisestress zu vermeiden - seinen kompletten WM-Fuhrpark stationiert. Dort fährt der 48-jährige Haudegen als ultimative Vorbereitung und absoluter Härtetest wieder russische Superliga in Shadrinsk und Ufa. In der Höhle des Löwen sozusagen, in einem Team mit Dmitrij Koltakov, Weltmeister von 2015, ´17 und ´18.

Sorgen nur mit den Finanzen

Dass er in Schweden trotz des an Punkten gemessen ernüchternden Abschneidens alle seine Starts gewonnen hat, stärkt zusätzlich das Selbstvertrauen. „Und die neuen, mit Lausch gemeinsam entwickelten Maschinen sind wirklich gut. Wenn ich gesund bleibe und kein Unfall dazwischen kommt, könnte ich heuer wieder weiter vorn mitmischen.“ Sorgen bereiten einzig die Finanzen: „Kein Wunder, dass uns die Russen in der WM um die Ohren fahren. Abgesehen von den schier unbegrenzten Trainingsmöglichkeiten kostet das benötigte Spezialmaterial nur einen Bruchteil von dem, was wir daheim dafür zahlen. Da packt einen schon der Neid.“

Insgesamt stehen in der WM fünf Grand Prix-Stationen auf dem Programm. Nach Almaty geht es nach Shadrinsk, dann folgen Berlin, Inzell und am Ende der langen Saison das Finale Ende März im holländischen Heerenveen. Zwischendrin, bevor es in den Westen geht, steht noch die Team-WM in Togliatti an, an die Zorn eine weitere Etappe in derRussenliga anschließt.

Harald Hondl
Harald Hondl

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