Mo, 21. Jänner 2019

Treffen mit Kanzler

12.01.2019 11:12

Lawinenschutz: 40 Millionen Euro sofort benötigt

Im Vorfeld des Balls der Steirer in Wien trafen Bundeskanzler Sebastian Kurz und der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sowie Bundesfinanzminister Hartwig Löger im Bundeskanzleramt zu einem Gespräch zusammen. Thema war auch die angespannte Lawinensituation. „Die Steiermark und insbesondere der Bezirk Liezen sind besonders gefährdet“, informierte der Landeshauptmann. An Sofortmaßnahmen wären 40 Millionen Euro notwendig.

Die Steiermark ist neben dem Bundesland Tirol das Land mit der höchsten Lawinendichte (insgesamt 1389 Lawinenstriche), wovon rund 230 potentielle sogenannte Scharflawinen auch Siedlungsgebiete gefährden. Der Bezirk Liezen ist mit zwei Drittel dieser 230 potentiellen Scharflawinen besonders gefordert, wenn es um Schutzmaßnahmen geht.

„Wir tun sehr viel um die Lawinenbedrohung für die Bürger zu verringern, aber es braucht einen nationalen Schulterschluss, damit das Gefahrenpotential verringert werden kann“, erklärt Schützenhöfer, der anführt, dass die Kosten für notwendige Sofortmaßnahmen von Experten auf rund 40 Millionen Euro geschätzt würden. Schon bisher wird jährlich in den Ausbau der Lawinensicherheit, investiert. Die Kosten dafür werden nach dem Schlüssel 60:20:20 zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt.

„Steirer bereit, Beitrag zu leisten“
„Wir Steirer sind bereit unseren Beitrag zu leisten, aber wir brauchen mindestens 20 Millionen vom Bund, damit die Familien in den gefährdeten Bereichen wieder ruhig schlafen können“, so Schützenhöfer.

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