06.01.2019 08:26 |

Mysteriöse Bluttat

Fan mit Stichverletzung: „Erinnere mich an nichts“

Eine offensichtliche Bluttat nahe des Innsbrucker Tivoli Stadions beschäftigt weiterhin die Tiroler Kriminalpolizei! Ein Deutscher (25), der zuvor mit Freunden das Bergisel-Springen besucht hatte, tauchte blutüberströmt und mit einer Stichverletzung am Hals am vereinbarten Abreise-Treffpunkt auf. Das Opfer kann sich an nichts mehr erinnern - die Ermittlungen laufen...

Die Kripo-Ermittler stehen vor einem Rätsel - wurde der 25-Jährige Opfer einer Brutalo-Attacke oder hat er sich womöglich im feuchtfröhlichen Taumel selbst unglücklich verletzt?

Der Deutsche war mit Freunden extra nach Innsbruck gereist, um hautnah das Skisprung-Spektakel am Bergisel miterleben zu können. „Nach der Sportveranstaltung ging es für die Truppe dann in ein nahegelegenes Gasthaus. Dort wurden angeblich ein paar Bier getrunken“, schildert ein Ermittler der „Krone“ und ergänzt: „Die Kollegen sind schließlich irgendwann zum Auto, das sie beim Tivoli geparkt hatten, vorgegangen. Der 25-Jährige blieb noch eine Weile allein im Lokal.“

Klaffende Wunde am Hals
Was dann passierte, ist völlig unklar! Fest steht nur, dass sich der Deutsche zwischen 18 und 19 Uhr auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt machte. „Seine Kollegen haben bereits in der Montessoristraße auf ihn gewartet. Als er ankam, bemerkten sie sofort, dass er blutet. Beim genaueren Hinsehen entdeckten sie dann eine klaffende Wunde am Hals“, sagt der Ermittler.

Verletzter kann sich an nichts mehr erinnern
Dem Verletzten selbst war dies offenbar gar nicht so bewusst. „Er hat zwar wahrgenommen, dass er blutet, das Ausmaß war ihm aber nicht klar.“ Was geschehen war, konnte der Deutsche nicht sagen - auch nicht bei einer neuerlichen polizeilichen Einvernahme am Samstagnachmittag. „Er hatte allem Anschein nach einen Filmriss. Er kann sich an nichts erinnern. Er weiß nicht, ob es etwa einen Streit gab.“

Polizei geht vorerst von Fremdverschulden aus
Der Verletzte wurde in die Klinik eingeliefert. Die Polizei geht in diesem mysteriösen Fall von Fremdverschulden aus. „Nach Einschätzung eines Arztes handelt es sich um eine Stichverletzung. Zudem wies er eine Schnittwunde an der Hand auf“, erklärt der Beamte. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Hubert Rauth
Hubert Rauth
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