Messe in Innsbruck

Heiraten liegt in Tirol wieder voll im Trend

Tirol
05.01.2019 08:00

Die Erwartungen an den vermeintlich „Schönsten Tag im Leben“ sind oft hoch und zu bedenken gibt es viel. Egal ob Kleidung, Essen, Musik oder Dekoration - alles muss passen. Deshalb, und weil sich wieder mehr Leute trauen, werden auf der Hochzeitsmesse am 12. und 13. Jänner in Innsbruck wieder viele Besucher erwartet.

Auf der „Hochzeiten und Feste“ erfährt man unter einem Dach, was es vor dem großen Tag alles zu organisieren gilt und wo bei Brautauto, Hochzeitsreise und Co. die Trends liegen.

Das Heiraten ist wieder angesagt: 2017 gaben sich in Tirol laut Statistik Austria 3918 Paare das Ja-Wort - so viele wie seit dem Rekordjahr 1987 (5935) nicht mehr, als zum letzten Mal eine Heiratsprämie ausgezahlt wurde. Waren es Anfang der 1990er Jahre größtenteils Mittzwanziger, die sich trauten, liegt heute das Durchschnittsalter einer Braut bei 30,4 und beim Bräutigam bei 32,7 Jahren.

Klassische weiße Brautkleider weiter am beliebtesten
„Das steigende Heiratsalter spiegelt sich auch in der Mode wider. Insgesamt am beliebtesten sind aber immer noch die klassisch weißen Brautkleider und dunkle Anzüge“, so Rosalia Böss von Gala Shows & Models. Bei der Hochzeitsmesse wird die Agentur alle Kleidungstrends dreimal täglich bei einer Modenschau zeigen: „Da werden wir z. B. Hochzeitsdirndl vorstellen, die sind besonders in Tirol sehr gefragt. Auch recht rustikal, in Lederhose, wird immer öfter geheiratet.“

Bei den Hochzeitstorten sind es laut Alfons Wachter, Landesinnungsmeister der Konditoren in der Wirtschaftskammer, eher die leichten Torten, die nach einem üppigen Hochzeitsmahl erwünscht sind.

110 Aussteller erwarten knapp 3000 Besucher
„Damit am Hochzeitstag auch wirklich nichts vergessen wird, bekommen die Messebesucher eine Hochzeits-Checkliste“, meint Karin Strobl, Projektleiterin der Hochzeitsmesse. 110 Aussteller sind am Messewochenende wieder dabei, 96 davon kommen aus Tirol. Die Veranstalter rechnen mit ca. 2700 Besuchern. Für die Kinder gibt es eine Betreuungsstation.

Lea Singer, Kronen Zeitung

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