Mi, 23. Jänner 2019

Wind macht Probleme

05.01.2019 08:00

Enormer Schneefall ist Fluch und Segen zugleich!

Teilweise dramatische Folgen hat der starke Schneefall: In Tirol wurde die höchste Lawinenwarnstufe fünf ausgerufen, in Oberösterreich ist es noch nicht ganz so arg. In den Skigebieten ist man zwiegespalten, wie unser Rundruf in den heimischen Skigebieten zeigt. Klarer Verlierer der winterlichen Verhältnisse sind die Autofahrer.

Die Freude über den vielen Neuschnee ist bei den Skigebietbetreibern natürlich groß. Wichtig ist es vor allem, dass es bis in die Täler schneit, um die Tagesgäste zum Ski fahren zu motivieren. Andererseits macht der starke Wind den Liftbetreibern immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Starker Wind legt Lifte still
„Die Herausforderung der zweiten Ferienwoche war das Wetter. Vereinzelt kam es zur Einstellung einzelner Lifte aufgrund des starken Windes“, so Vater Helmut Holzinger, von den Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen. Nachdem keine Besserung in Sicht ist, kann es auch am Wochenende zu eingeschränktem Skispaß kommen. „Wenn der angesagte Sturm eintritt, ist damit zu rechnen, dass wir ein paar Lifte nicht öffnen können“, erklärt Hannes Königsmaier, Betriebsleiter am Feuerkogel.

Aktuell keine Pistensperren
Stichwort: Lawinengefahr: Die vielen Schneemassen sind für die heimischen Skigebiete kein Problem. Im gesamten Dachsteingebiet, gibt es aktuell keine Pistensperre. Im freien Gelände besteht jedoch eine sehr hohe Warnstufe (vier von fünf), man appelliert an die Eigenverantwortung der Sportler.

Tauernautobahn wegen Sprengung gesperrt
Probleme mit den Massen an Neuschnee haben die Autofahrer. Die Tauernautobahn (Sbg.) wurde Freitag wegen einer Lawinensprengung gesperrt. Auch auf dem Pyhrnpass musste der Verkehr eingestellt werden. Sperren wurden auch für die Planneralmstraße (Stmk.) und zumindest bis Montag für die Verbindung durch das Gesäuse (B146) zwischen Johnsbach und Gstatterboden (Stmk.) verhängt. Diese Ortschaften sind am Straßenweg nicht erreichbar. In Tirol wurde sogar die höchste Lawinenwarnstufe fünf ausgerufen.

Philipp Zimmermann, Kronen Zeitung

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