03.01.2019 16:17 |

„Noch Fragen offen“

Rekrut gestorben: Weiteres Gutachten beauftragt

Nach dem Tod eines Rekruten nach einem Stationsmarsch im Jahr 2017 in Horn muss die Staatsanwaltschaft Krems die Ermittlungen nun wieder aufnehmen. Der Weisungsrat im Justizministerium fordert nämlich ein ergänzendes Gutachten des von der Staatsanwaltschaft beauftragten medizinischen Sachverständigen.

Der 19-jährige Toni P. war am 3. August 2017 nach einem Marsch in Horn verstorben. Neben dem medizinischen Gutachten des von der Anklagebehörde beauftragen Sachverständigen liegt auch ein Privatgutachten vor. Nun wird dazu eine ergänzende Stellungnahme des von der Staatsanwaltschaft beauftragten Sachverständigen eingeholt, hieß es seitens der leitenden Staatsanwältin Susanne Waidecker und Ministeriumssprecherin Christina Ratz unisono. Dabei geht es um die Todesursache bzw. den damaligen Gesundheitszustand des Rekruten und die Folgen des Marsches.

„Es gibt noch offene Fragen“
Die Staatsanwaltschaft Krems habe nach Abschluss der Ermittlungen im Sommer einen Vorhabensbericht an das Justizministerium übermittelt, sagte Waidecker. Der Inhalt wurde aber nicht bekannt gegeben.

Nach einer Prüfung „gibt es noch offene Fragen“, sagte Ratz am Donnerstag. Nach Einholung des Ergänzungsgutachtens wird erneut ein Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft an das Justizministerium übermittelt, der geprüft wird. Wie lange das dauert, ließe sich nicht abschätzen.

Sepsis als Folge von Infektion
Der 19-jährige Soldat der Garde war nach einem Fußmarsch in Horn gestorben. Todesursache war laut Obduktionsergebnis eine Überhitzung des Körpers. Bei einer Blutuntersuchung des Verstorbenen wurde außerdem ein akuter Infekt festgestellt, der zu einer Sepsis geführt hatte.

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