02.01.2019 06:01 |

Overtime-Pleite

Eisbullen erneut von den Haien vernascht

Auch im vierten Saisonduell mit den Haien aus Innsbruck gelang den Salzburgern kein Sieg. Beim 2:3 nach Verlängerung, der sechsten Niederlage in den letzten sieben Spielen, agierten die Bulls erneut zu wenig effizient. „Es kann auch sein, dass einige Spieler mit dem Kopf schon beim München-Spiel sind“, rätselte Headcoach Greg Poss.

Dabei begann das Salzburger Eishockey-Jahr 2019 verheißungsvoll: Bereits nach acht Minuten musste Ex-Eisbulle Gracnar den Puck aus dem Haie-Tor fischen. Doch der Jubel nach Hochkoflers Führung währte nur kurz, im Gegenstoß glich Spurgeon für die Tiroler aus. Danach wirkte die Poss-Crew von der Rolle, dauerte es bis in die Schlussphase von Drittel eins, bis Heinrich und Co. Chancen auf die erneute Führung vorfanden – aber ausließen.

Zu Beginn des Mittelabschnitts brachte Lammers die Innsbrucker in Front, was die Eisbullen für den Rest des Spiels sichtlich verunsicherte. Zwingende Torchance: Fehlanzeige. Erst 44,4 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit machte Raffl den Ausgleich. Dafür, dass es erneut nicht zum Sieg reichte, sorgte Haie-Verteidiger Ross, der in der letzten Minute der Verlängerung das 2:3 machte.

Poss haderte einmal mehr mit der mangelnden Effizienz seines Teams. Dass es vielleicht aber auch am bevorstehenden Champions Hockey League-Semifinale (8. Jänner) liegen könnte, wollte der Coach nicht ausschließen. „Wir sind in der CHL noch nie so weit gekommen. Insofern ist das eine ganz neue Situation. Auch wenn ich es eigentlich nicht glaube, kann es schon auch sein, dass einige Spieler mit dem Kopf schon beim Spiel gegen München sind.“

Peter Weihs
Peter Weihs
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