21.12.2018 12:23 |

Salzburg Inoffiziell

SPÖ präsentiert sich in Salzburg gespalten

Zweimal ging die Stadt-SPÖ in den vergangenen Tagen auf Distanz zu Landes-SPÖ. Dennoch ist offiziell alles in bester Ordnung.

Was ist eigentlich los zwischen der SPÖ-Stadt und der SPÖ-Land? Der sozialdemokratische Landeschef Walter Steidl löste die Debatte um insgesamt 180.000 Euro an Bonuszahlungen aus, die trotz der Obus-Krise vom Herbst an die Vorstände der Salzburg AG fließen sollen. SPÖ-Stadtchef Bernhard Auinger sollte im Aufsichtsrat der Salzburg AG das Thema auf den Tisch bringen. Er soll aber noch vor der Sitzung an Vorstandssprecher Leonhard Schitter eine SMS geschickt haben, in der er sich für den Vorstoß von Steidl entschuldigte. Dieser sei nicht abgesprochen gewesen.

Nun distanziert sich die Stadt-SPÖ auf Facebook von den Aussagen Steidls, der in der „Krone“ zarte Kritik an der Frontal-Opposition der Bundespartei unter Pamela Rendi-Wagner geübt hatte. Er schlug sich damit auf die Seite des zukünftigen burgenländischen Landeshauptmanns Hans Peter Doskozil, mit dem er politisch eng befreunde ist. „Das betrifft Walter Steidl und die SPÖ Salzburg, nicht die Stadt-SPÖ und Bernhard Auinger“, heißt es dazu im Postint der Stadt SPÖ.

Offiziell ist natürlich alles in bester Ordnung im roten Haus: „In der Zusammenarbeit mit Walter Steidl gibt’s keine Probleme“, so Auinger. Aus Steidls Büro heißt es: „Die Stimmung ist so gut, wie schon lange nicht mehr.“

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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