11.12.2018 06:30 |

GKB-Linie in Prüfung

Schranke für Grazer Todes-Bahnkreuzung ist fix

Im September wurde Graz von einer Tragödie erschüttert: Ein Öffi-Bus donnerte in der Grottenhofstraße in einen GKB-Zug. Die Busfahrerin starb, ein Dutzend Fahrgäste wurde verletzt (mehr dazu hier). Diese Kreuzung erhält 2019 einen Schranken. Aber wie geht es mit den anderen unbeschrankten Eisenbahnkreuzungen weiter?

13 Bahnübergänge auf der Strecke der GKB gibt es aktuell in Graz - neun sind unbeschrankt, also mit Lichtsignalanlagen versehen. Dass die etwa bei tiefstehender Sonne mitunter schwer zu sehen sind, ist immer wieder Kernpunkt scharfer Kritik.

Eine dieser Kreuzungen war ja Schauplatz eines tödlichen Zusammenstoßes. Dass hier bis Sommer nächsten Jahres eine Schrankenanlage installiert wird, wie KP-Verkehrsstadträtin Elke Kahr bestätigt, ist ein erster Schritt zu mehr Sicherheit. Der Schranken wurde übrigens vom Land als Oberbehörde verordnet.

Überführung? Auflösung?
Aktuell läuft ja eine Studie, die prüft, welche Maßnahmen an den anderen GKB-Bahnübergängen sinnvollerweise zu treffen wären. Die Stadt Graz (nimmt dafür 200.000 Euro in die Hand), Land und GKB arbeiten zusammen. Die mögliche Palette reicht von weiteren Schrankenanlagen über Unter- bzw. Überführungen bis hin zur Beibehaltung des aktuellen Konzeptes mit Signalanlagen oder gar die Auflösung von Eisenbahnkreuzungen.

Letzteres kommt für Kahr überhaupt nicht infrage. Auch Schranken seien nicht überall zielführend: „In der Kärntner Straße würde es sicherlich gewaltige Staus geben.“ Das Problem mit den Unterführungen ist: Sie sind in der Regel extrem teuer. Kahr: „Bis Frühling sollte die Studie fertig sein. Dann sind Entscheidungen zu treffen.“

Gerald Richter
Gerald Richter
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