08.12.2018 08:36 |

Vor Atoll im Pazifik

Fischer gingen Sackerl mit 48 Kilo Kokain ins Netz

Einen überraschenden Fang hat ein einheimischer Fischer vor den Marshallinseln im Pazifik gemacht. Wie die Polizei des Inselstaats in der Nacht auf Samstag mitteilte, gingen dem Mann 48 Kilogramm Kokain ins Netz. Die Drogen waren in Plastiksackerl verpackt und professionell verklebt. Der Straßenverkaufswert liegt bei etwa 3,5 Millionen Euro.

„Wir sind ziemlich sicher, dass wir alles haben“, sagte Vizepolizeichef Robson Almen. Es gebe keine Hinweise darauf, dass sich die Pakete von einem größeren Bündel gelöst haben könnten.

Koks-Pakete vor Kwajalein-Atoll aus dem Wasser geholt
Der Fischer hatte die Pakete mit dem weißen Pulver in der vergangenen Woche beim Fischen vor dem Kwajalein-Atoll, das fast 500 Kilometer von der Hauptstadt Majuro entfernt liegt, aus dem Wasser geholt und die Polizei verständigt. Die Behörden der Marshallinseln baten die US-Drogenbehörde DEA um Unterstützung, weil es auf der Inselgruppe kein Labor gibt, das die Echtheit des Kokains bestätigen könnte.

Nicht der erste Kokainfund auf den Marschallinseln
Kokain ist auf den Marshallinseln aber schon öfter gefunden worden: Zwischen 2002 und 2009 wurden mindestens sechs Mal Kokainbündel oder Boote mit Kokain an Stränden des Inselstaats angespült. Die Marshallinseln liegen auf der nördlichen Schmuggelroute über den Pazifik von Südamerika nach Asien.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Kandidatur „schwierig“
Hofer: Ohne Freispruch kein Strache-Comeback
Politik
Große Ambitionen
Coutinho: Ziel ist der Gewinn der Champions League
Fußball International
Heiß begehrt
FIFA-Rekord: Zehn Bewerber für Frauen-WM 2023
Fußball International

Newsletter