07.12.2018 13:51 |

Kunden in ganz Europa

Steirer (33) verkaufte Falschgeld über das Darknet

Ein 33-jähriger Leobner soll Falschgeld im Nennwert von mindestens einer halben Million Euro über das Darknet in zahlreiche Länder Europas verkauft haben. Er wurde bereits im Juni festgenommmen, in den vergangenen Tagen kam es nun in mehreren Ländern zu Hausdurchsuchungen bei Abnehmern, wie das Bundeskriminalamt am Freitag bekanntgab. 

Bei der Festnahme im Juni wurden in Leoben eine Produktionsstätte sowie Banknoten-Imitationen im Nennwert von rund 83.000 sichergestellt. Der 33-Jährige habe gestanden, sagte BK-Sprecher Vincenz Kriegs-Au.

Falschgeld über Paketdienst verschickt
Dem Steirer wird angelastet, Fälschungen von 50-, 20- und 10-Euro-Noten hergestellt und seit Anfang 2017 über das Darknet vertrieben zu haben. Verschickt wurde es mit Paketdiensten. Über die Qualität der Fälschungen machte das Bundeskriminalamt keine Angaben.

Monatelange Ermittlungen
Ermittler des BK und des Landeskriminalamtes Wien waren im Oktober 2017 auf mehreren illegalen Verkaufsplattformen im Darknet auf die Spur des Produzenten gekommen. Die Identifizierung des Steirers und die Ausforschung der Werkstätte nahm die Ermittlungsarbeit von mehreren Monaten in Anspruch. 

Nachverfolgt wurden schließlich auch die Routen zu den Käufern des Falschgelds. Mehrere 100 Adressen wurden identifiziert. Von 3. bis 6. Dezembre kam es zu von Europol koordinierten Hausdurchsuchungen.

Drogen und Waffen gefunden
20 dieser Durchsuchungen wurden in Österreich durchgeführt, und zwar am 5. Dezember: Je sechs in Wien und Niederösterreich, jeweils zwei in Kärnten und Vorarlberg, drei in der Steiermark und eine in der Oberösterreich.

Sichergestellt wurden neben Falschgeld, Suchtmittel, Waffen und vor allen IT-Equipment. Eine Person wurde festgenommen, allerdings nicht in Zusammenhang mit Falschgeld, sondern wegen Drogenhandels.

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